Port of senses ganzkörpermassage nackt

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Wenn euch der Gedanke auch gefällt. Wir haben von Anfang an gesagt: Im besten Fall ist es ein Zwischenschritt, der aufgrund der Versorgungssituation in Berlin aktuell notwendig ist. Gibt es auch Erfolgsgeschichten? Inzwischen sind schon acht BewohnerInnen ausgezogen und haben eine reguläre Mietwohnung oder WG gefunden. Andere haben mittlerweile ihre Anerkennung bekommen, die ersten machen Praktika, einige haben einen Psychotherapieplatz gefunden.

Es gibt sehr viele individuelle Erfolgsgeschichten. Eine Frage, die weltweit Sorgen und Ängste ausgelöst hat. Denn mit Donald Trump tritt für die Republikaner ein Rechtspopulist an, der mit minderheitenfeindlicher Hassrhetorik auf Stimmenfang geht. Wie sich die amerikanische Community zur Wahl am 8.

Jenem Bundesstaat, der als einer der zentralen Swing States gilt, ein Staat also, der keiner Partei eindeutig zuzuordnen ist. Seit dem Attentat auf den Szeneclub Pulse am Juni mit 49 Toten und 53 Verletzten ist für die Community in Orlando nichts mehr wie zuvor das betrifft unmittelbar auch die Präsidentschaftswahl.

Trump und Clinton liegen in Florida momentan gleichauf. Trotzdem es vereinzelt Konservative in der Community gibt, so Lu, hätte das Attentat aber nicht zu einem Ruf nach mehr Waffen zur Selbstverteidigung geführt. Es geht den meisten darum, dass nicht jeder ohne Überprüfung der Personalien und des Strafregisters einfach Waffen kaufen kann.

Unsere Handelskammer arbeitet seither beispielsweise viel enger mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die den Opfern ganz praktisch zur Seite stehen. Diesen Zusammenhalt sieht sie unter einem möglichen Präsidenten Trump gefährdet.

Was mir und vielen hier wirklich Sorge bereitet, sind die Weltuntergangsszenarien, die auf beiden Seiten entworfen werden. Was geschieht, wenn der jeweils andere gewinnt Es würden schwierige Zeiten für MigrantInnen und Muslime anbrechen. Doch längst nicht alle sind für die Wahl registriert und können automatisch teilnehmen. Clinton, die in der Vergangenheit schon häufiger Wahlschlappen hinnehmen musste, nicht zuletzt als sie die Nominierung gegen Barack Obama verlor, zeigte wiederholt Schwäche auf den letzten Metern.

Damit sich derlei in diesem Wahlkampf nicht wiederholt, hat sich eine Reihe prominenter Frauen in einer beispiellosen Aktion hinter sie gestellt. Galionsfiguren des amerikanischen Feminismus wie Gloria Steinem und Meryl Streep werden bis zur Wahl in den einzelnen Bundesstaaten auf Motivationsseminaren Multiplikatorinnen beibringen, wie sie in ihrem Umfeld Frauen für die Wahl registrieren und für Hillary gewinnen können.

Es ist eine gigantische Graswurzelbewegung, die hier in Gang gesetzt wurde, um ganz besonders die weibliche Wählerschaft zu überzeugen. Gay marriage ist eine Errungenschaft der Demokraten. Ich habe davon profitiert, aber auch viele andere. Und niemand möchte hier das Rad der Zeit zurückdrehen.

Anders als mittlerweile üblich, verkaufen wir keine redaktionellen Texte und kennzeichnen Werbung sowie Medienpartnerschaften deutlich. Wir recherchieren und schreiben unsere Texte selbst und halten uns dabei an journalistische Standards. Wir unterstützen Lesben in aller Welt, indem wir ihre Geschichten erzählen und ihnen Öffentlichkeit geben.

Wir sind immer und überall offen lesbisch und kämpfen für lesbische Sichtbarkeit! Alle Abos gibt es auch als Geschenk-Abos.

Oktober Jahre Begine Jubiläumsveranstaltungen: Künstlerinnenretrospektive 30 Jahre Begine, Vernissage, , Katharina Franck, , Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert sie ab Oktober nun ihr jähriges Bestehen.

Cismänner und häufig auch Transmänner finden hier hingegen keinen Einlass. Ein Prinzip, welches bereits die namengebenden Beginen verfolgten: Nach einer anfänglichen Blütezeit vor allem ökonomischer Unabhängigkeit wurden sie als Konkurrentinnen männlicher Machtstrukturen brutal verfolgt. Mit dem mittelalterlichen Laienorden oder der noch heute christlich geprägten Beginenbewegung teilten die feministischen Aktivistinnen in den 80er-Jahren jedoch hauptsächlich nur den Namen und ihren Ansatz.

Sie selbst ist seit 25 Jahren in der Begine aktiv und als deren heutige Projektkoordinatorin darum bemüht, ein möglichst vielfältiges Kulturprogramm zu organisieren. In mühevoller Eigenarbeit wurde die Potse , später auch unterstützt von der Senatsverwaltung Berlins, saniert. Da engagierten sich neben zahlreichen Helferinnen im Kern fünf bis sechs Frauen, vor allem junge linke Architektinnen und Frauen des schon zuvor gegründeten Prostituiertenprojekts Hydra, welches noch heute wenn auch nicht mehr in der Potse existiert, erzählt Barbara.

Die Idee zur Begine, einem Treffpunkt und Kulturort für Frauen und Lesben, an dem auch immer Programm geboten wird, brachte Gerdin Jonka, die inzwischen nicht mehr in der Begine aktiv ist, aus den Niederlanden mit, erzählt Barbara. Aber bis heute gilt: Ob Politik, Philosophie, Literatur, jede Form von Kunst und Kreativität das alles soll hier unterstützt werden, damit Frauen sich verbinden können, ihre Interessen formulieren und auch durchsetzen.

Sie waren sehr überrascht, dass sie hier in der Begine noch einmal einen Aufschwung bekommen haben, das Treffen hat eine ganz andere Dynamik und sehr viel mehr Frauen kommen. Was wohl wieder dafür spricht, dass manche wirklich lieber einen geschützten Raum haben. Sich an Vergangenes zu erinnern, ohne den Anschluss an aktuelle Auseinandersetzungen zu verlieren, ist auch der Wunsch für die geplanten Jubiläumsveranstaltungen.

Aber an dem Diskurs, zum Beispiel zu queeren Themen, sind wir auch auf jeden Fall interessiert, weil wir es gesellschaftlich wichtig finden.

Wir wollen gerne alle feministischen Strömungen abbilden, die es gibt, wissen aber auch, dass das bei uns weniger als an anderen Orten passieren wird. Das diskutieren wir immer wieder im Kollektiv und sind hier erst kürzlich zu einem guten Ergebnis gekommen: Wir wollen für Frauen offen bleiben das galt immer auch für Transfrauen, schon seit 30 Jahren ganz klar.

Bestimmte Abende sind ganz bewusst auch offen für Transmänner, dann laden wir explizit dazu ein und schreiben im Programm: In dieser Beziehung versteht sich die Begine bis heute explizit als Schutz- und Freiraum für Frauen und möchte insbesondere auch ein Ort für ältere Lesben und alleinstehende Frauen sein.

Ein Teil unseres Publikums ist ein wenig mit uns gealtert, wir freuen uns aber immer wieder über junge Frauen und Lesben, die sich hier auch treffen.

Wir sind stets offen für alle, die neue Ideen einbringen und diese in der Begine umsetzen möchten. Und es gibt hier stets viele Frauen, die nicht lesbisch sind. Einige werden im Alter einsam und kommen sehr gerne zu uns, so finden sich zum Beispiel in den Tanzkursen Heteras genauso wie Lesben.

Gemeinsam mit ihren vorwiegend ehrenamtlichen Mitstreiterinnen möchte Barbara Frauenräume wie die Begine erhalten auch wenn dies dem aktuellen Trend von Zuwendungskürzungen und Projektaufgaben widerspricht. Ich denke, der Wunsch nach Freiräumen wird wiederkommen, meint sie. Für die Begine wünsche ich mir, dass Frauenorte zumindest nicht angefeindet und nicht als Bedrohung, sondern als eine weitere Möglichkeit wahrgenommen werden, auch in unserer Community und einfach sein dürfen.

Die Pop Box wird zur Styling-Ecke umgestaltet: Fummel tauschen, verschenken, anprobieren, an der Schminkstation die Nasen pudern, Mucke hören. Samstagvormittag geht es weiter: Im Sonntags-Club findet ab Kreativ geht es in der AHA zu: Candy Crash gibt ab Alle Workshops finden auf Spendenbasis statt. Am Sonntag ab Auf dem Deutschen Juristentag hat Bundesjustizminister Heiko Maas noch für Oktober einen Gesetzentwurf zur Rehabilitierung der nach Paragraf verurteilten schwulen Männer angekündigt.

Das ist gut so. Es wird auch Zeit: In diesem Jahr sind bereits wieder einige schwule Männer als nach Paragraf verurteilte Straftäter gestorben, die dringend auf Rehabilitierung und Entschädigung gewartet hatten. Diese haben sie zum Glück noch nicht eingebracht. Beide Fraktionen können ihre Positionen dort einbringen, wo Heiko Maas mit seinem Gesetzentwurf vermutlich nicht weit genug geht, etwa für den Zeitraum bis Der bayerische Justizminister CSU meldete bereits grundsätzliche Vorbehalte an.

Die betroffenen schwulen Männer sollen in einem niedrigschwelligen Verfahren unbürokratisch individuell entschädigt werden. Manche sind längst entmutigt: Sie brauchen Empowerment und Unter- stützung, juristische Beratung und psychosoziale Begleitung.

Das könnten nach Vorstellung von BISS die Schwulenberatungen bundesweit leisten, wenn sie dazu entsprechend ausgestattet werden. Also braucht es eine Kollektiventschädigung, deren Umfang über den von Maas in einem früheren Eckpunktepapier vorgeschlagenen Rahmen hinausgeht. Für Generationen schwuler Männer hatten die Strafandrohung des Paragrafen und die damit einhergehende Ausgrenzung und Abwertung erhebliche Auswirkungen auf ihre Lebensgestaltung, die Verwirklichung ihrer Lebensziele.

Aus dieser Erfahrung leben viele der Hochbetagten weiterhin versteckt. In ihrer Nachbarschaft ebenso wie in Einrichtungen der Altenpflege.

Ebenso durch Forschung und Bildung. Als Anwältin der durch den Paragrafen betrogenen Generationen steht BISS bereit, in den Fachhearings zum Gesetz gehört und in den Gremien beteiligt zu werden, die beratend an der Ausgestaltung der Kollektiventschädigung mitwirken.

Es ist also dringend an der Zeit, über die Chancen und Risiken, die Vorteile und Nebenwirkungen der Präexpositions-Prophylaxe zu sprechen. Im Roten Rathaus mit dabei ist Emmanuel. Nähere Infos und Programm unter: Ich habe früher immer Kondome verwendet. In Berlin habe ich dann aber gemerkt, dass immer mehr es nicht tun. Ich muss zugeben, dass das verlockend war.

Viel entscheidender war aber: Gerade als Passiver hat man beim Analsex nicht immer wirklich die Kontrolle darüber, ob der Partner tatsächlich ein Kondom benutzt. Es ist mir ein paarmal passiert, dass das Kondom verschwunden oder verrutscht ist. Diese Fälle haben mein Gefühl von Sicherheit zerbrochen Kondome waren für mich kein ausreichender Schutz mehr.

Sechs meiner Freunde sind innerhalb von zwei Jahren positiv getestet worden, und ich habe täglich gedacht: Ich bin der Nächste. Das war so ein Punkt, wo ich mich entscheiden musste: Keine von diesen beiden Optionen war für mich akzeptabel. Tatsächlich gibt es derzeit so was wie ein PrEP-Stigma.

Mit diesem Vorurteil lebe ich gerne! Nämlich solche, die andere sofort stigmatisieren, anstatt über sexuelle Gesundheit zu lernen. Aus meiner Perspektive bin ich verantwortungsbewusster als sie ich lasse mich alle drei Monate auf alles testen, wie es vom PrEP-Protokoll verlangt wird. Ich bin mir der Risiken bewusst und rede offen und ehrlich, wenn es zum Gespräch über Safer Sex kommt. Leute, die immer Kondome verwenden, sich aber nur einmal im Jahr testen lassen, sollen mir keine Vorwürfe machen.

Trotzdem sind anonyme Online- Angriffe immer unangenehm. Wie reagierst du auf deren Kritik? Ich verweise auf die Antibabypille. Die Reaktionen damals waren ähnlich. Man befürchtete, dass die Frauen alle zu Schlampen und Geschlechtskrankheiten verbreiten werden.

Heute ist die Antibabypille Standard. Und das wird auch mit der PrEP so passieren. Warum engagierst du dich so für die PrEP? Weil ich es immer wieder traurig finde, wenn ich junge Männer treffe, die schon aufgegeben haben oder denen es egal ist. Weil die PrEP unerreichbar schien, bis ich einen Weg gefunden habe, und diese Information will ich weitergeben.

Weil ich wütend bin auf die deutschen Behörden, dass sie jenen, die die PrEP wollen, es derzeit geradezu unmöglich machen, dranzukommen.

Ist das nicht einen Versuch wert? Doch dank der modernen Medizin geht s mir heute so gut wie nie. Da profitiere ich von der langjährigen Erfahrung, die nehmen sich Zeit für mich und haben wertvolle Tipps, die mein Leben lebenswerter machen ein Anruf genügt. Kostenlos aus dem deutschen Fest- und Mobilnetz, Mo. Zumindest international betrachtet, denn in Deutschland und speziell in Berlin konnte sich dieses Prinzip nie so richtig durchsetzen. Auch in diesem Jahr gibt s Partys und Events von Donnerstag Bei der für alle Geschlechter offenen Sause kann man sich für den Feiermarathon des Wochenendes eingrooven.

Im Kitti wird durchgefeiert bis zum Mittag, denn ab Ich hörte von diversen Zeugen, dass sich unlängst eine stadtbekannte TransgenderPartyveranstalterin mal wieder danebenbenommen hat. Diesmal aber eher nicht lustig. Auf einer Ausgabe ihrer wöchentlichen Party war gerade die Show vorbei und das Publikum tobte freudig.

Was war da los? Gelangte das Domestos fälschlicherweise in den Backstagebereich anstatt aufs Klo? So was geht gar nicht! Dann hab ich noch News aus dem Berghain.

Die haben jetzt wohl ein partielles Rucksackverbot an der Tür: Du kommst mit Rucksack nicht rein! Passierte so neulich einem Freund. Zum Glück befindet sich unweit des Eingangs eine Imbissbude, an der er dann seinen Rucksack zur Verwahrung hinterlegen konnte, allerdings für den stolzen Unkostenbeitrag von zehn Euro!

Später an der Berghain-Garderobe zeigte sich auch noch, dass dort sehr wohl diverse Rucksäcke abgegeben worden waren. Ist den Berghain-Türstehern wirklich so langweilig? Die Geschäftsidee ist in jedem Fall findig. Ich werde mich jetzt mit einem Transporter vors Berghain stellen.

Am ist sie in Halt die Klappe, Rose! Dann kann sich der pfiffige Imbiss-Typ wieder um seine Würstchen kümmern und ich finanziere mir ein Stück Land für den eigenen DomestosAnbau. Die haben jetzt eine neue Schaumparty: Das Konzept ist irgendwie abgegriffen, wer geht denn bitte in noch zu Schaumpartys?

Ich war mal auf einer, das war ! Am Anfang war das ja irgendwie anregend. In jedem Fall ging das den BoilerLeuten wohl auch so, die wirbelten nämlich die halbe Party über wie Hauswart Krause mit Lappen und Eimer durch den Laden, um den schmierigen Mist gleich wieder vom neuen Boden zu schrubben.

Da kommt Partystimmung auf. Immer wieder gab es Taschenklau und kleinere Überfälle, in der ganzen Ecke ist Kriminalität ja bereits seit Längerem ein Thema. Der Herrin Deluxe reicht s jetzt. Ich hab gehört, dass der Chefexorzist des Vatikans gestorben sei. Supi, dann kann David Berger ja endlich wieder einen Job beim Papst kriegen und geht mir hier nicht mehr auf den Senkel.

Bei diesem Einstieg dürfte wahrscheinlich nahezu jeder, der nicht in dieser Ecke wohnt, frenetisch applaudieren. Mitte hat ja generell einen ziemlich miesen Ruf: Sogar ich, der hier lebt, sage das: Mitte kann wirklich zum Kotzen sein.

Zum Beispiel wenn mir der Sinn nach einem Brötchen steht. So ne stinknormale Schrippe. Kein Retortending aus einem Späti, sondern von einer richtigen Bäckerei. Die gibt s nämlich nicht, solange ich nicht Bock habe, dafür den halben Bezirk zu durchqueren.

Mitte besteht inzwischen zu nahezu hundert Prozent aus Restaurants, Galerien und Modegeschäften. Das eigentliche Problem ist aber nun der Weg dorthin. Nach dem Aufstehen bin ich häufig mal zerzaust, verkatert und unrasiert, dafür aber umso hungriger. In diesem Zustand wage ich mich nun vor die Tür. Was folgt, ist eine Art Walk of Shame.

Der Rosenthaler ist sowieso ein passendes Symbol dafür, was mit Berlin an vielen Orten passiert ist. Jetzt thronen hier an nahezu jeder Ecke Hotels und Hostels das bekannteste unter ihnen das Circus, die zu jeder Tages- und Nachtzeit Touristen auf der Suche nach dem Abenteuer ihres Lebens ausspucken.

Ja, das kann alles zum Kotzen sein. Kann, muss aber nicht. Um ehrlich zu sein, ich liebe es, hier zu wohnen. Gerade diese poshwuselige Atmosphäre finde ich extrem inspirierend. Sie erinnert mich daran, nicht zu sehr in den Tag hineinzuleben, sondern selbst etwas zu schaffen. Alle tun hier irgendwas ungemein Wichtiges. Ebenso muss ich keine Blogs bemühen, um up to date zu sein, was die neusten Modetrends angeht.

Die Bürgersteige sind ein einziger Laufsteg. Denn, wie sogar Freunde von mir sagen, wenn man nach Mitte kommt, wirft man sich eben in Schale. Shoppen gehen ist dann gleichfalls wie ein Ausflug nach Homohausen, ob Verkäufer oder Kunden, alle sind hier irgendwie schwul oder Hipster- Queers. Es lässt sich halt doch ganz gut aushalten in Mitte. Wie kann man die PrEP in die Prävention einbauen? Als Wanda starb, lief der Laden ohne sie weiter.

Wir haben uns mit Adrian zum Interview getroffen und gefragt, wie es mit Der kleinen Philharmonie weitergeht 60 Jahre Die kleine Philharmonie, Jubiläums-, Abschiedsund Neueröffnungsparty, , Hast du etwas am Konzept geändert? Ich habe den Laden damals kurz nach seiner Renovierung übernommen und der alte Charme wurde von Anfang an beibehalten.

Es gab hauptsächlich neues Mobiliar und modernisierende Umbauten. Viele Leute sind wegen ihr gekommen. Ich habe mich dann entschieden, das ebenfalls so umzusetzen und mein Gesicht mit dem Laden zu verbinden. Ich habe Werbung mit einem Foto von mir gemacht. Das hat auch gut funktioniert und die Gäste haben mich schnell mit dem Laden assoziiert. Hat sich das Publikum denn im Laufe der Zeit geändert?

Mir ist damals aufgefallen, dass es nicht mehr funktioniert, sich nur auf die schwule Community zu beschränken. Wir sind hier an einem belebten Standort. Es gibt viele Universitäten und Theater in der Umgebung, also auch potenzielles Publikum wie zum Beispiel Studenten oder Theaterbesucher. Es war für das Überleben des Ladens wichtig, auch diese Menschen hierherzubekommen.

Wie hat denn das schwule Publikum auf die Veränderung reagiert? Es gab tatsächlich einige Stammgäste, die zum Anfang sexistische Bemerkungen gemacht haben, wenn ihnen zu viele Frauen anwesend waren. Das habe ich aber schnell unterbunden. Mittlerweile gibt es hier eine gute Mischung und an den Wochenenden ist das Publikum noch immer zu 80 Prozent schwul. Wieso hast du dich jetzt entschieden aufzuhören? Ich habe Die kleine Philharmonie mit 22 kurz nach meiner Ausbildung übernommen und jetzt zehn Jahre betrieben.

Vor allem die Arbeit bis tief in die Nacht macht mir mittlerweile sehr zu schaffen. Er will nicht nach Deutschland ziehen und das ewige Gependle ist nicht mehr tragbar für uns. Wie wird es ohne dich weitergehen? Am wird Marcel Kroll die Leitung übernehmen und versuchen sie im ähnlichen Stil wie ich weiterzuführen. Wir werden in den Anfangsmonaten auch gemeinsam in der Werbung zu sehen sein.

So wird es leichter für das Publikum, sich an das neue Gesicht zu gewöhnen. Samstag im Juli stattfinden, wie der CSD e. Durch die Fanmeile wäre dann ein Finale am Brandenburger Tor nicht realisierbar. LGBTIs werden dazu aufgerufen, sich z.

Die Einweihung ist für geplant. Laut Jurybegründung zeichnet die Sendung ein differenziertes Bild von Ressentiments und Gewalt, die homosexuellen Menschen auch in Westeuropa entgegenschlagen. Esbjörn, Mavin, Verena Konzept: Kaey Ohne Frage muten die Versuche, zu einer queeren Sprache zu finden, hin und wieder recht seltsam an: Doch wer bei solchen Konzepten und Ideen einfach nur genervt die Augen verdreht, macht es sich zu einfach.

Doch auch im Lauf der Jahre verlor Evan nie seinen Kinderwunsch. Besser gesagt, den Wunsch, selbst ein Kind zu bekommen. Evan hörte auf, sich Testosteron zu injizieren und begann stattdessen mit einer Fertilitätsbehandlung. Im vergangenen Jahr wurde er schwanger, sein Sohn wurde im Frühling geboren. Während für manchen Transmann das Gefühl einer Schwangerschaft schwer nachvollziehbar ist, war es für Evan ganz natürlich. Ich konnte ja nicht wissen, wie es sich anfühlen würde, aber dann merkte ich, dass es cool ist, dass mein Körper dazu in der Lage ist.

Was das mit queerer Sprache zu tun hat? Doch Moment mal, stillen ist ja ein Verb, das eindeutig einer Frau zugeschrieben wird. Und rückübersetzt ins Englische ist Stillen das breastfeeding. Chestfeeding bezeichnet also das Stillen bei Transmännern. Während im Englischen neue Wörter schnell geboren werden man denke nur an googeln , tut sich die deutsche Sprache mit derlei manchmal schwer.

Komplizierte Erklärungen, Schrägstriche und Sternchen sind allerdings keineswegs eine deutsche Erfindung. Im Deutschen wie im Englischen ist die Idee bei der Verwendung des Sternchens, dass dadurch automatisch niemand ausgeschlossen wird ein paar Worte der Erklärung bedarf es jedoch in beiden Sprachen. In Deutschland mag man sich offenbar weder gerne geschlechtsneutral noch korrekt ausdrücken. Andrea Gutmann, 25, lebt in Berlin und ist trans. Was hilft es mir, wenn ich auf Facebook aus sechzig verschiedenen Geschlechteridentitäten auswählen kann, aber in meinem Pass nur Mann oder Frau stehen darf?

Im Endeffekt bin ich doch für diese Gesellschaft unsichtbar. Andrea ist nicht allein mit diesem Gefühl und der sich daraus ergebenden Sprach- und Gesellschaftskritik. In diesem Kontext wird es meist mit soziales Geschlecht übersetzt und beinhaltet etliche Identitäten abseits binärer Systeme. Derlei sichtbar zu machen ist unter anderem ein Ziel queerer Sprache.

Wer Geschlecht und Gender gleichsetzt, liegt damit im ursprünglich verwendeten Wortsinn allerdings auch nicht ganz falsch. So wurde Geschlecht ursprünglich für die Herkunft beziehungsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verwendet, beispielsweise nach der Ständeordnung.

Die Veränderung der Wortbedeutung hin zu der des lateinischen Sexus für das biologische Geschlecht erfolgte erst in der Neuzeit. Das ist in Bezug auf queere Sprache auch interessant, denn bei der Sichtbarmachung unterschiedlichster Identitäten können somit auch Rassismus oder Klassenunterschiede eine Rolle spielen. Wie aggressiv die Auseinandersetzung um queere und gerechte Sprache vor allem im deutschen Sprachraum geführt wird, dürften auch die folgenden Beispiele illustrieren: Die konservative Journalistin Birgit Kelle engagiert sich nach eigenen Aussagen für einen neuen Feminismus abseits von Gender-Mainstreaming und Quoten.

Ihrer Auffassung nach hat der traditionelle Feminismus ausgedient. In ihrem Buch Gender-Gaga behauptet sie, dass genderneutrale Sprache und die damit vermiedene Diskriminierung konstruiert seien.

Warum soll die Mehrheit der Weltbevölkerung ihre Sprachkultur wegen einer marginalen Minderheit auf den Kopf stellen?

Sie sei ein Beispiel für Menschen, die mit dem Begriff Gender offensichtlich wenig anfangen könnten. Kelles Aufschrei gegen einen vermeintlichen Genderwahn verstehe er als eine populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise. Neue Perspektiven der Modeforschung, herausgegeben von Prof. Gertrud Lehnert, erschienen ist. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitierte gar einen Hassbrief mit Man müsse Hornscheidt eben nur mal richtig rannehmen, dann falle Hornscheidt auch wieder das Geschlecht ein.

Diese Hysterie ist schwer nachvollziehbar, denn im Kern geht es schlicht um eine Sprache, die niemanden diskriminiert, diejenigen bezeichnet, die gemeint sind, und in der alle vorkommen dürfen.

Dabei geht es nicht um Sprachspiele oder reine Symbolpolitik, sondern darum, dass wir eine Sprache finden, die die Vielfalt des Lebens widerspiegelt und die Gleichwertigkeit der Geschlechter. Sprache prägt unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmung der Welt und die damit verbundenen Machtverhältnisse. Doch was genau meint in diesem Zusammenhang queere Sprache? Neben den bereits erwähnten nicht binären Codes bedeutet sie auch ein aktives Auseinandersetzen mit meinem Gegenüber und dem, was ich über dieses aussagen möchte.

Es geht um den Respekt gegenüber der Selbstwahrnehmung einer anderen Person. In dieser Ungenauigkeit der Definition liegt womöglich auch die Chance, sich verändernde Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen sprachlich zu begleiten und zu benennen.

Ein Hauptargument gegen das Gendern, also bei Begriffen mit Geschlecht eine möglichst neutrale Form zu wählen, ist die schlechte Lesbarkeit bei der Verwendung in Texten. Dass dies eine Frage der Gewohnheit ist, glauben österreichische Feministinnen wie die Europapolitikerin Ulrike Lunacek, die mit der entwicklungspolitischen Initiative für Frauen Frauensolidarität seit Anfang der 80er-Jahre quer durch Gesellschaft und Politik in der ansonsten eher biederen Alpenrepublik das Binnen-I durchgesetzt hat.

Doch ist die Anwendung des Binnen-Is allein schon queere Sprache? Der Konsens geht heute weitgehend dahin, dass auch diskriminierende Wörter wie Fräulein oder das N-Wort nicht mehr verwendet werden sollten. In öffentlichen Korrespondenzen in Deutschland hat sich die Zweifachnennung durchgesetzt wie eben Bürgerinnen und Bürger.

Auf einer Seite werden damit Leser männlich angesprochen, auf der nächsten Leserinnen. Und auch diese Handhabung ist am Ende nur binär, also auf männlich und weiblich gepolt. Queere Zusammenhänge werden nicht abgebildet.

Derzeit am populärsten ist der sogenannte Gender-Gap, der mittlerweile auch von. Diese Geschlechter-Lücke soll helfen, alle Geschlechter in der Sprache sichtbar zu machen. Der Gender-Stern ist darüber hinaus in Programmiersprachen häufig mit einer Funktion verknüpft und schränkt daher den Gebrauch online stark ein. Lann Hornscheidt von der Berliner Humboldt-Universität bezeichnet sich selbst als Neutrois, also keinem Geschlecht zugeordnet, und schlägt als Alternative zu den aufgeführten Formen das Finden neuer Formen vor.

Sehr geehrtx Professx Lann Hornscheidt. Damit würden Texte nicht unbedingt lesbarer, aber zumindest kürzer. Auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, doch nicht völlig abwegig, wenn man an das geschlechtsneutrale schwedische Beispiel denkt.

Das Ziel, so Hornscheidt, sollte sein, die Sprache zu vereinfachen und nicht nur kategorisch männlich und weiblich zu denken. Wie wichtig diese Sprachmacht ist, zeigen nicht zuletzt die Kommentarspalten auf Facebook, wann immer es um politisch korrekte Bezeichnungen unterschiedlicher Menschen unserer Community geht. Pornfilmfestival Berlin, , Moviemento, Spektrum Festivalparty, , Pornfilmfestival, das vom Oktober im Kino Moviemento und im Spektrum stattfinden wird.

The Bedroom spielt in einem einzigen Schlafzimmer, in dem in mehreren Tableaus die Geschichte der sexuellen Emanzipation von den 60ern bis heute erzählt wird. Und diese wollen wir mit dem Pornfilmfestival ja ausdrücklich feiern. Passend dazu wartet das Festival gleich mit mehreren Schwerpunkten auf. Einer davon ist das Thema HIV: Eine eher ruhige Kugel wird dagegen in Desert Migration geschoben: Eine Gruppe älterer schwuler Männer, die schon seit vielen Jahren HIV-positiv sind, hat im südkalifornischen Palm Springs eine eigene sonnendurchflutete Community gegründet.

Ein weiterer Fokus liegt auf Racial Politics im Porno. Die Regisseurin wird mit ihrer Hauptdarstellerin Jiz Lee anwesend sein. Auch Enactone bietet neben expliziten Sexszenen jede Menge Spannung: Zu den Schwerpunkten werden in einer neuen Spielstätte auch Lectures angeboten. Hier werden wir neben Vorträgen auch Filme und Performances zeigen. Beim Pornfilmfestival geht es nicht nur um die Vielfalt sexuellen Ausdrucks, sondern auch um experimentelle Inszenierungsformen. Zudem treffen sich hier Festivalmacher aus der ganzen Welt: Über Beiträge sind in verschiedenen Programmen zu sehen, darunter zwei schwule, drei lesbische und ein queeres.

Und auch in Erinnerungen darf man schwelgen: Preview bei MonGay, , Ein Teenager, der in einem kleinen Städtchen in Neufundland aufwächst und allmählich seine Homosexualität entdeckt, die exzentrische beste Freundin, die heimlich in ihn verknallt ist, ein Macho-Vater, der ihm die Sache nicht gerade leichter macht und dann der engelsgleiche Schwarm, der quasi aus dem Nichts auftaucht.

Alles schon mal gesehen, könnte man denken. Es ist vor allem die düstere, traumartige Bildsprache, die Stephen Dunns Spielfilmdebüt von ähnlichen Geschichten abhebt. Mit seinen geschiedenen Eltern kann er darüber nicht reden, und auch sein erwachendes homosexuelles Begehren behält er für sich. Einzig seinem Haustier, einem sprechenden Hamster namens Buffy, kann er sich öffnen. Das klingt erst mal skurril, fügt sich jedoch nahtlos und nachvollziehbar ein in die Welt des fantasiebegabten Einzelgängers, der davon träumt, Make-up-Artist zu werden.

Und als wäre die Aussicht auf erste sexuelle Erfahrungen in einem homophoben Umfeld nicht schon irritierend genug, kehren für Oscar mit jeder Erektion nun auch noch die schrecklichen Bilder seiner Kindheit zurück. Dunn setzt diese Flashbacks in verstörenden Fantasy-Sequenzen um, die in ihren besten Momenten an den psychologischen Bodyhorror eines David Cronenberg erinnern.

Da stört es auch nicht, dass der Regisseur manchmal ein bisschen dick aufträgt und seine Bilder symbolisch etwas überfrachtet scheinen. Einen genderqueeren Hamster, der mit der Stimme von Isabella Rossellini spricht, sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Hustlaball donates every year several thousand euros to charitable purposes. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, , Filmpräsentation: Alles geschieht in wenigen Stunden: Jeder vergnügt sich zunächst auf seine Weise, der eine mitten im Geschehen, der andere vorerst beobachtend.

Sie finden zueinander, treiben es miteinander im Gewühl und sind doch ganz für sich, was auch im Bild sehr stimmig umgesetzt ist. Erst vereinigen sich ihre Leiber, dann ihre Seelen. Sie werden die restlichen Stunden dieser einzigartigen Nacht zusammen verbringen. Manche Szenen wirken so, als seien die beiden allein auf der Welt, im nächtlichen Paris. Es kommt zur Liebeserklärung, geradezu einer Hymne an einen Penis Ich finde, man kann sich in einen Schwanz verlieben" , und gleichzeitig wird die universelle Bedeutung der kürzlich stattgefundenen Vereinigung gepriesen.

Doch die war nicht safe, wie sich herausstellt. Die beiden gehen in ein Krankenhaus. Meisterhaft umgesetzt, wie sie die Ernüchterung einholt nach dem sexuellen Rausch und der nächtlichen Romantik. Eine Ärztin klärt sachlich über das eingegangene Risiko auf und darüber, was gegen eine mögliche Infektion unternommen werden kann.

Doch die nächste Wendung in der Handlung lässt nicht auf sich warten. Wieder im Freien erfahren die beiden Jungs immer mehr vom anderen, streben auseinander, kommen wieder zusammen, und es entsteht die Hoffnung, dass diese Liebe tatsächlich noch wachsen könnte. Man schaut den beiden Schauspielern gerne zu, zumal sie einer Reihe toller Nebenfiguren begegnen: Sehr europäisches Kino mit Charme.

Zu viele Tote sind zu beklagen Söhne, Väter, Ehemänner. Paula Beer nicht allein. Ein fremder junger Mann ist eigens aus Frankreich angereist, um Blumen an Frantzens Grab niederzulegen. Doch was verband die beiden Männer?

In fast jedem neuen Film versucht er sich an einem anderen Genre vom Musical 8 Frauen bis zur Sozialkomödie Das Schmuckstück oder er erkundet stilistisch ein anderes Jahrzehnt. Wer also waren Frantz und Adrien? Geliebte, Feinde oder Verbündete? Ozon zögert die Enthüllung dieses Geheimnisses so lange wie möglich heraus. Für den Zuschauer mit geschultem queerem Blick scheint schnell klar, wohin die Reise geht.

So verzweifelt und erschüttert über einen anderen weinen, das kann nur ein wahrhaft liebender und leidender Mann. Genauso kunstvoll spinnt er die überraschende Geschichte um Lügen und Selbstbetrug immer noch eine Drehung weiter. Wenn der Verwesungsprozess einsetzt, entstehen Fäulnisgase, die dem Körper entweichen. Was aber wohl niemand erwartet haben dürfte: Vollkommen verlassen und ohne Aussicht auf Rettung will er sich das Leben nehmen. Doch da findet er eine an Land gespülte Leiche Daniel Radcliffe.

Angetrieben von deren extremer Flatulenz reitet er in rasendem Tempo auf ihrem aufgeblähten Körper über das Meer einer fremden Küste entgegen.

Von dort aus macht er sich auf die Suche nach Hilfe, den vor sich hin furzenden Leichnam auf den Rücken geschnallt. Gleich einem staunenden Kind schaut man Hank fasziniert dabei zu, wie er eine innige Beziehung zu dem Toten aufbaut, wie die Leiche zumindest in seiner Vorstellung mit ihm zu sprechen beginnt, er mit ihr über Fragen des Lebens, über Liebe und soziale Entfremdung philosophiert oder ihren Körper gleich dem titelgebenden Schweizer Taschenmesser als Multi-Tool nutzt, um Tiere zu fangen oder darin Regenwasser zu speichern.

Eine intensive Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden, die immer romantischere Züge annimmt. Zumal es zwischen den glänzend aufgelegten Jungstars wirklich zu knistern scheint. Jenseits der Zivilisation entstehen Freiräume, in denen Hank sich ganz ohne Scham, behangen mit Blättern und Lumpen, als Frau verkleiden kann, um die Freundin des Toten zu mimen.

Ein Auftritt in Drag, den er sich daheim nie getraut hätte. Der Film wird hier zur queeren Robinsonade, die dennoch die dunklen, tragischen Aspekte nicht ausblendet. Die Möglichkeit, dass uns hier ein isolierter, geistig gestörter Mann entgegentritt, dessen einziger Bezugspunkt ein verrottender Leichnam ist, wird im Spiel der beiden stets aufrechterhalten.

Das klingt ziemlich morbid, aber der inhaltlich wie visuell enorm reiche Film macht aus dieser verrückten Geschichte ein Plädoyer für die Freiheit und das Leben. Wären wir jetzt in den 90ern, hätte diese Nachricht allgemeine Begeisterung ausgelöst, mittlerweile winken die meisten wohl eher mit einem breiten Gähnen im Gesicht ab: Der macht sowieso immer nur dasselbe. Und auch wenn der Starschauspieler diesmal nicht dabei ist, bleibt Burton mit Die Insel der besonderen Kinder auf gewohntem Terrain: Die werden auch dringend benötigt, denn finstere Kreaturen bedrohen sie.

Es geht also wieder mal um eine Gruppe von Outcasts. Dennoch freue ich mich wie ein kleines Kind darauf, den Film endlich sehen zu können. Das mag auch daran liegen, dass kein Regisseur, keine Regisseurin meinen eigenen Coming-of-Ageund Coming-out-Prozess so sehr begleitet hat wie er. Für mich als schwulen Teenager waren die unangepassten Freaks seiner Filme perfekte Identifikationsfiguren. Ein willkommenes Auffangbecken für das Gefühl, anders zu sein.

Coming-out-Filme kannte ich damals so gut wie keine und deren meist spröde Machart hätte der Amok laufenden Fantasie eines pubertierenden Jugendlichen auch kaum Futter geboten.

Ganz im Gegensatz zu Burtons Edward mit den Scherenhänden , in dem ein künstlich geschaffener Junge in eine kitschig-biedere Vorstadtsiedlung gelangt. Statt Händen hat er Scheren, mit denen er kunstvolle Haarfrisuren und Heckenskulpturen gestaltet, was von den frustrierten Hausfrauen dieses Pseudoidylls gnadenlos ausgenutzt wird. Der seltsame Junge bringt ein bisschen Glanz in ihr fades Leben, doch als er sich weigert ihre sexuellen Fantasien zu erfüllen, wird er von ihnen zum Aussätzigen gemacht.

Die Antagonisten in Burtons Märchen sind die normalen Bürger, mit denen er so ironisch wie boshaft abrechnet. Aber er macht auch unmissverständlich klar, dass der Versuch, sich dauerhaft an die rigiden Regeln einer solchen Gesellschaft anzupassen, unweigerlich schiefgehen muss.

Eine wichtige Lektion für einen von den sozialen Erwartungen überforderten Dreikäsehoch. Der Cross-Dresser und Regisseur Ed Wood stellt sich dann auch ganz selbstverständlich in Kleid und Angorapulli vor seine demotivierte Filmcrew, lächelnd, mit dem Spruch Packen wir es an. Ihre Moral sympathisiert mit den Freaks, ohne sie zwangsläufig mit der Welt der Normalen aussöhnen zu wollen.

Nicht nur sein Figurenarsenal, auch Burtons Stil zeigt klare Kante! Christopher Nolan hingegen entqueerte in seinen gefeierten Batman-Filmen wie The Dark Knight diese Welt, machte sie cool und pseudorealistisch. Selbst wenn er jetzt an den steinigen Klippen des Mainstreamkinos zerschellen sollte, in dem er als einer der wenigen seine Obsessionen so lange so konsequent umsetzen konnte, ich bin der Letzte, der ihm das vorhalten würde.

Burton hat einfach zu viel soziale Arbeit an mir geleistet. Dieses Wortspiel mit der ersten Zeile der kanadischen Nationalhymne wird kombiniert mit einem maskulin-martialischen Cover, das Gibb im militärgrünen Overall zeigt. Zu hören gibt es, wie könnte es anders sein, Country-Music.

Der Titel und das Cover sollen zum Nachdenken anregen und sicherlich auch etwas provozieren, aber die Musik selbst ist eigentlich eher zart und persönlich. Es geht hier also quasi um eine harte Schale für einen weichen Kern.

Ich schrieb,age und,home On Native Land, während ich gleichzeitig an anderen Sachen arbeitete, erklärt Joel dazu. Es brauchte also auch nicht mehr Zeit, die beiden Platten fertigzustellen, als es Ausdauer und Geduld erforderte.

Das Ergebnis wird sicher nicht jedem ohne Abstriche gefallen, denn der Country- Einschlag ist mitunter recht prägnant und immer irgendwie Geschmackssache. Dieses Songmaterial ist sehr nah dran an meiner Heimat, resümiert Joel. Und durch die Arbeit an dieser Platte habe ich gelernt, dass Heimat viel mit dem Herzen zu tun hat, dem eigenen Selbst, den Erinnerungen eben genauso viel wie mit dem geografischen Ort. Can t I be loved?

Hoffnungen, zerstampft im Rhythmus elektronischer Maschinen. Mir wurde dann klar, dass das ein ziemlich abgefuckter Gedanke ist. Wie kam ich darauf, dass mich niemand lieben könnte? Knapp zwei Jahre sind seitdem vergangen, die scheinbar überwundenen Fragen offenbar zurück und hartnäckig wie Kaugummi am Schuh. Gemeinsam mit dem jungen Underground-DJ und Produzenten Drippin, der bereits mit queeren Rappern wie Le1f und Cakes Da Killa zusammenarbeitete, kreierte Bech für Echo einen wuchtigen und brachialen Stil, meist geprägt von druckvollen Beats und dezenten melodiegebenden Elementen eine Folie, auf der sein entrücktes Chorknaben-Falsett umhergeistert wie ein zerbrechlicher Paradiesvogel: Diese Radikalität von Echo erinnert hin und wieder an den garstigen Popexorzismus von Björks Homogenic, wenn auch von einem vollkommen anderen musikalischen Standpunkt aus betrachtet.

Diese wirken allerdings inhaltlich punktgenau platziert und unterstreichen so den Eindruck, dass sich dieser Künstler mit Echo erneut seinen uralten Dämonen stellen muss.

Ein wirklich gelungenes Album. Die Veröffentlichung des neuen Against- Me! Zeitgenössischer US-Punkrock in Reinform. Das mag man oder eben nicht. Das Private ist also mal wieder das Politische. Rund um die Uhr, jeden Tag, wo ihr wollt!

Dass eine Platte, die auf die prolligen EDM-Stampfer Femme Fatale und Britney Jean folgt, nicht viel leisten muss, um freudig aufgenommen zu werden, dürfte klar sein.

Personen mitgearbeitet haben, erstaunlich aufgeräumt. So klingen viele der 17 Stücke der Deluxe- Edition tatsächlich wie richtige Songs einer real existierenden Sängerin. Nun legt er mit dem epischen und hochkomplexen Blond nach. Zum Glück, denn die Neuinterpretation arbeitet virtuos die klaustrophobischen Elemente des mitunter etwas klebrigen Originals heraus. Es war Jane s Addiction. Das Konzept dieser Band war seltsam queer: Die Platte Ritual de lo Habitual von dringt tief in die Mystik des täglich in Kalifornien verschwendeten Alltagslebens ein, in der das Sublime die Realität explodieren lässt.

Dieses Album änderte meine Sicht der Dinge für immer. MTV weigerte sich, ihre Werke zu promoten, weil sie pornografisch und politisch unkorrekt waren. Klänge wurden zu Halluzinationen und Jane heulte ihre Sucht, ihre addiction, als freiwillige Sklaverei in einen Genderbender- Wirbelsturm.

Auf dem Höhepunkt ihrer Beziehung erreichten Navarro und Farrell den Point of no return, der durch nichts mehr aufzuhalten war. Dis Charge Live Entertainment: Kristelle Airlines Do Elektronischer Donnerstag: WG DonYa - Wildwasser e.

Gitti Reinhardt Sergio Wow Prof. Denn Porno kann Kunst sein. Sogar Geschichte kann sich darin spiegeln. Mehrere Bücher sind nun nahezu gleichzeitig erschienen oder neu aufgelegt worden, die das zusammen eindrücklich verdeutlichen. Meist heterosexuelle Jungs und Kerle, die voll Freude ihren Bizeps präsentieren, nur bekleidet mit einem denkbar knappen Stringtanga. Spice up your sports activities and get in gear for the gym with the sexy new collection of leisure, sports and underwear by Mister B URBAN.

Die Bilder sollten Lust wecken und befriedigen. Jeder Homo erkannte das sofort. Der von Taschen herausgegebene mächtige Doppelband Model Directory gibt einen faszinierenden und lustvollen Eindruck in diesen Bildkosmos von Mizer, der mit Physique Pictorial auch das erste schwule Magazin der USA herausbrachte.

Was Finland mit seinen Arbeiten für die schwule Emanzipationsbewegung bedeutete, ist ein eigenes Thema für sich. Umso schöner ist, dass Taschen endlich die prachtvolle Werkschau Tom of Finland XXL, welche von den 40er- bis zu den 80er-Jahren reicht, zu einem erschwinglichen Preis neu auflegt.

Er fügt jedoch dem Gebäude schwuler Ikonografie Anfang der 90er neue Symbole hinzu: Alle drei eint jedoch, dass sie auf ihre Art und in ihrer Bildsprache dem schwulen Auge und seinem Begehren künstlerisch Ausdruck verliehen haben.

Das macht Freude zu beobachten. Gereist bin ich viel auch mit und in Büchern. Jetzt liebe ich Nord- und Ostsee und ganz so weit muss die nächste Reise gar nicht sein. Aber mit dem Schiff. Für sie beginnt damit eine Reise in ein anderes Leben. Doch wohin fährt dieses Schiff und was hat es geladen? Am Ende des Romans meutert die Besatzung und bricht die Kisten auf. Ja, das Holzschiff hat weder Ziel noch Ladung. Es sinkt und nur die beiden jungen Männer überleben. Aus dem einen wird ein Komponist, aus dem anderen ein Naturforscher.

Sie verlassen die bürgerliche Welt des Kapitalismus. Inzwischen sehen wir uns auch hier am See, da ich seit Juli Stadtschreiber der kleinen Stadt in Brandenburg bin. Das Leben, die Liebe als Fluss ohne Ufer.

Es ist die vollkommene Nacktheit des Menschen vor den Möglichkeiten der Schöpfung. Die Natur kann plötzlich alles in ihm tun, alles in ihm denken. Gustav, von seinem Dämon Tutein verführt, will zu den Gletschern der Seele. Er ist sein unzüchtiger Engel und will eine Freiheit, deren Zweck darin besteht, zwecklos zu sein. Doch wie vielen ist das Reisen verwehrt, das Reisen in die Freiheit.

Der Schlaf der Vernunft gebiert neue Ungeheuer. Politischer Irrsinn nimmt wieder zu. Kurt Tucholsky, der Rheinsberg seinen frühen Liebesroman gewidmet hat, der verfolgte Schriftsteller, forderte Freiheit für andere Lebens- und Liebesformen. Das Rheinsberger Tucholsky-Museum ist absolut eine Reise wert. Reisende sind Glücksucher, nicht immer freiwillig, manchmal blieb ihnen das Glück in der Heimat verwehrt. In Helsinki war ich oft und habe im Restaurant Kappeli am Hafen gesessen.

Ein Ort zum Träumen. Klaus Mann war als Emigrant Stammgast hier. In Palermo streunen bei Nacht am Lungomare die Suchenden umher. Vielleicht finden sie ja zueinander und das schnelle Glück.

Auf meinem Schiff reisen besondere Passagiere. Und tatsächlich führen auch die Nachtträume uns Reisende über ferne Umwege zu unseren Wurzeln zurück. Nur wer sie kennt, kann bei sich ankommen und den fernen Himmel sehen. Ode to a crash landing, u. Regisseur Olle Strandberg verarbeitet in Underart: Ode to a crash landing sein eigenes Schicksal: Bei einem Trainingsunfall brach er sich das Genick und war zeitweise gelähmt.

Erzähl mir von deiner Bruchlandung. Ich arbeitete in einer Show mit einer Schleuderbrett-Nummer. Eine sehr klassische Disziplin, bei der ein Akrobat auf die eine Seite des Brettes springt und damit den anderen hochschleudert. Beim Aufwärmen machte ich einen dreifachen Rückwärtssalto.

Es wurde aber nur ein zweieinhalbfacher Salto und ich brach mir das Genick am vierten und fünften Wirbel. Ich war sofort vom Hals abwärts gelähmt. Es war eine sehr brutale und seltsame Erfahrung. Ich hatte das Gefühl zu schweben. Ich spürte meinen Kopf deutlich am Boden, aber der Körper schien in der Luft zu sein. Es war, als hätten sich Körper und Geist voneinander getrennt. Ich hatte Glück im Unglück. Als einer der wenigen Menschen überhaupt konnte ich fast vollständig wiederhergestellt werden.

Ich brauchte drei Monate, um laufen zu können. Und dann dauerte es ein paar Jahre bis ich ganz erholt war. Arbeitest du inzwischen wieder als Akrobat?

Nein, gar nicht mehr. Ich habe es zunächst versucht. Aber es ist so, dass ich zwar eine Performance machen könnte, aber dann am nächsten Tag keine zweite mehr, weil es zu anstrengend wäre.

Dazu kommt, dass ich zwar viel von meinen Techniken zurückerarbeiten konnte, aber 20 Kilo leichter bin als vorher. Ich habe Muskelmasse verloren, die offenbar nicht zurückkommen will. Zuerst war es natürlich frustrierend. Ich hatte viele Jahre damit zugebracht, meinen Körper sehr genau kennenzulernen, und all dieses Wissen war mit einem Schlag nicht mehr zu nutzen. Es gibt noch immer ein Missverständnis zwischen meinem Verstand und meinem Körper.

Ich denke, dass ich bestimmte Dinge kann, mein Körper führt sie aber nicht aus. Das ist schon ärgerlich. Also muss es da auch etwas Gutes geben. Dann wirst du gezwungen, deine Perspektive zu verändern.

Das gab mir die Möglichkeit, noch einmal zu entscheiden, was ich machen möchte. Als ich dann die Fähigkeit verlor, Zirkus zu machen, konnte ich mich noch einmal neu dafür entscheiden gegen alle Widerstände. Genau das möchte ich feiern. Und auch die Möglichkeit, alles mit neuer Perspektive wieder zu erarbeiten.

Bevor der Unfall passierte, hast du je darüber nachgedacht, dass alles mit nur einem kleinen Fehler vorbei sein könnte? In der Show wird gesagt: Circus is all about the risk. Zirkus ist die Arbeit mit und gegen die Erdanziehungskraft. Das ist immer mit einem Risiko verbunden, und es liegt an dir selbst, dieses einzuschätzen.

Wenn du jonglierst, besteht es darin, eine Keule fallen zu lassen oder vielleicht noch, dass du sie ins Auge bekommst. Was hat es damit auf sich? Das hat viel mit dem Gefühl zu tun, im Kopf, in deinen Gedanken gefangen zu sein. Das ist alles sehr nah an dem Gefühl, das ich im Moment des Unfalls hatte. Was werden wir in der Show sehen? Es ist eine sehr multidisziplinäre Show. Wir haben Tanz, Livemusik und Akrobatik.

Es ist kein konzeptionelles Stück und geht nicht immer in die Richtung, die man erwartet, sondern hat eine sehr funky Dramaturgie. Ich arbeite mit meinem Unfall als kreative Grundlage: Ich war überzeugt, mein Leben geht in eine bestimmte Richtung, und dann schien es woanders langzugehen und dann aber doch wieder zurück.

Das spiegelt sich in der Show. Es wird auch Zeit zur Reflexion geben: Die Künstlerinnen und Künstler versuchen die Grenzen auszuloten und dabei gut auf sich zu achten.

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Sich an Vergangenes zu erinnern, ohne den Anschluss an aktuelle Auseinandersetzungen zu verlieren, ist auch der Wunsch für die geplanten Jubiläumsveranstaltungen. Aber an dem Diskurs, zum Beispiel zu queeren Themen, sind wir auch auf jeden Fall interessiert, weil wir es gesellschaftlich wichtig finden.

Wir wollen gerne alle feministischen Strömungen abbilden, die es gibt, wissen aber auch, dass das bei uns weniger als an anderen Orten passieren wird. Das diskutieren wir immer wieder im Kollektiv und sind hier erst kürzlich zu einem guten Ergebnis gekommen: Wir wollen für Frauen offen bleiben das galt immer auch für Transfrauen, schon seit 30 Jahren ganz klar.

Bestimmte Abende sind ganz bewusst auch offen für Transmänner, dann laden wir explizit dazu ein und schreiben im Programm: In dieser Beziehung versteht sich die Begine bis heute explizit als Schutz- und Freiraum für Frauen und möchte insbesondere auch ein Ort für ältere Lesben und alleinstehende Frauen sein. Ein Teil unseres Publikums ist ein wenig mit uns gealtert, wir freuen uns aber immer wieder über junge Frauen und Lesben, die sich hier auch treffen. Wir sind stets offen für alle, die neue Ideen einbringen und diese in der Begine umsetzen möchten.

Und es gibt hier stets viele Frauen, die nicht lesbisch sind. Einige werden im Alter einsam und kommen sehr gerne zu uns, so finden sich zum Beispiel in den Tanzkursen Heteras genauso wie Lesben. Gemeinsam mit ihren vorwiegend ehrenamtlichen Mitstreiterinnen möchte Barbara Frauenräume wie die Begine erhalten auch wenn dies dem aktuellen Trend von Zuwendungskürzungen und Projektaufgaben widerspricht.

Ich denke, der Wunsch nach Freiräumen wird wiederkommen, meint sie. Für die Begine wünsche ich mir, dass Frauenorte zumindest nicht angefeindet und nicht als Bedrohung, sondern als eine weitere Möglichkeit wahrgenommen werden, auch in unserer Community und einfach sein dürfen.

Die Pop Box wird zur Styling-Ecke umgestaltet: Fummel tauschen, verschenken, anprobieren, an der Schminkstation die Nasen pudern, Mucke hören. Samstagvormittag geht es weiter: Im Sonntags-Club findet ab Kreativ geht es in der AHA zu: Candy Crash gibt ab Alle Workshops finden auf Spendenbasis statt. Am Sonntag ab Auf dem Deutschen Juristentag hat Bundesjustizminister Heiko Maas noch für Oktober einen Gesetzentwurf zur Rehabilitierung der nach Paragraf verurteilten schwulen Männer angekündigt.

Das ist gut so. Es wird auch Zeit: In diesem Jahr sind bereits wieder einige schwule Männer als nach Paragraf verurteilte Straftäter gestorben, die dringend auf Rehabilitierung und Entschädigung gewartet hatten. Diese haben sie zum Glück noch nicht eingebracht. Beide Fraktionen können ihre Positionen dort einbringen, wo Heiko Maas mit seinem Gesetzentwurf vermutlich nicht weit genug geht, etwa für den Zeitraum bis Der bayerische Justizminister CSU meldete bereits grundsätzliche Vorbehalte an.

Die betroffenen schwulen Männer sollen in einem niedrigschwelligen Verfahren unbürokratisch individuell entschädigt werden. Manche sind längst entmutigt: Sie brauchen Empowerment und Unter- stützung, juristische Beratung und psychosoziale Begleitung. Das könnten nach Vorstellung von BISS die Schwulenberatungen bundesweit leisten, wenn sie dazu entsprechend ausgestattet werden.

Also braucht es eine Kollektiventschädigung, deren Umfang über den von Maas in einem früheren Eckpunktepapier vorgeschlagenen Rahmen hinausgeht. Für Generationen schwuler Männer hatten die Strafandrohung des Paragrafen und die damit einhergehende Ausgrenzung und Abwertung erhebliche Auswirkungen auf ihre Lebensgestaltung, die Verwirklichung ihrer Lebensziele.

Aus dieser Erfahrung leben viele der Hochbetagten weiterhin versteckt. In ihrer Nachbarschaft ebenso wie in Einrichtungen der Altenpflege. Ebenso durch Forschung und Bildung.

Als Anwältin der durch den Paragrafen betrogenen Generationen steht BISS bereit, in den Fachhearings zum Gesetz gehört und in den Gremien beteiligt zu werden, die beratend an der Ausgestaltung der Kollektiventschädigung mitwirken. Es ist also dringend an der Zeit, über die Chancen und Risiken, die Vorteile und Nebenwirkungen der Präexpositions-Prophylaxe zu sprechen. Im Roten Rathaus mit dabei ist Emmanuel. Nähere Infos und Programm unter: Ich habe früher immer Kondome verwendet.

In Berlin habe ich dann aber gemerkt, dass immer mehr es nicht tun. Ich muss zugeben, dass das verlockend war. Viel entscheidender war aber: Gerade als Passiver hat man beim Analsex nicht immer wirklich die Kontrolle darüber, ob der Partner tatsächlich ein Kondom benutzt. Es ist mir ein paarmal passiert, dass das Kondom verschwunden oder verrutscht ist.

Diese Fälle haben mein Gefühl von Sicherheit zerbrochen Kondome waren für mich kein ausreichender Schutz mehr. Sechs meiner Freunde sind innerhalb von zwei Jahren positiv getestet worden, und ich habe täglich gedacht: Ich bin der Nächste. Das war so ein Punkt, wo ich mich entscheiden musste: Keine von diesen beiden Optionen war für mich akzeptabel. Tatsächlich gibt es derzeit so was wie ein PrEP-Stigma. Mit diesem Vorurteil lebe ich gerne!

Nämlich solche, die andere sofort stigmatisieren, anstatt über sexuelle Gesundheit zu lernen. Aus meiner Perspektive bin ich verantwortungsbewusster als sie ich lasse mich alle drei Monate auf alles testen, wie es vom PrEP-Protokoll verlangt wird. Ich bin mir der Risiken bewusst und rede offen und ehrlich, wenn es zum Gespräch über Safer Sex kommt. Leute, die immer Kondome verwenden, sich aber nur einmal im Jahr testen lassen, sollen mir keine Vorwürfe machen.

Trotzdem sind anonyme Online- Angriffe immer unangenehm. Wie reagierst du auf deren Kritik? Ich verweise auf die Antibabypille.

Die Reaktionen damals waren ähnlich. Man befürchtete, dass die Frauen alle zu Schlampen und Geschlechtskrankheiten verbreiten werden.

Heute ist die Antibabypille Standard. Und das wird auch mit der PrEP so passieren. Warum engagierst du dich so für die PrEP? Weil ich es immer wieder traurig finde, wenn ich junge Männer treffe, die schon aufgegeben haben oder denen es egal ist. Weil die PrEP unerreichbar schien, bis ich einen Weg gefunden habe, und diese Information will ich weitergeben. Weil ich wütend bin auf die deutschen Behörden, dass sie jenen, die die PrEP wollen, es derzeit geradezu unmöglich machen, dranzukommen.

Ist das nicht einen Versuch wert? Doch dank der modernen Medizin geht s mir heute so gut wie nie. Da profitiere ich von der langjährigen Erfahrung, die nehmen sich Zeit für mich und haben wertvolle Tipps, die mein Leben lebenswerter machen ein Anruf genügt. Kostenlos aus dem deutschen Fest- und Mobilnetz, Mo. Zumindest international betrachtet, denn in Deutschland und speziell in Berlin konnte sich dieses Prinzip nie so richtig durchsetzen. Auch in diesem Jahr gibt s Partys und Events von Donnerstag Bei der für alle Geschlechter offenen Sause kann man sich für den Feiermarathon des Wochenendes eingrooven.

Im Kitti wird durchgefeiert bis zum Mittag, denn ab Ich hörte von diversen Zeugen, dass sich unlängst eine stadtbekannte TransgenderPartyveranstalterin mal wieder danebenbenommen hat. Diesmal aber eher nicht lustig. Auf einer Ausgabe ihrer wöchentlichen Party war gerade die Show vorbei und das Publikum tobte freudig. Was war da los? Gelangte das Domestos fälschlicherweise in den Backstagebereich anstatt aufs Klo? So was geht gar nicht! Dann hab ich noch News aus dem Berghain.

Die haben jetzt wohl ein partielles Rucksackverbot an der Tür: Du kommst mit Rucksack nicht rein! Passierte so neulich einem Freund. Zum Glück befindet sich unweit des Eingangs eine Imbissbude, an der er dann seinen Rucksack zur Verwahrung hinterlegen konnte, allerdings für den stolzen Unkostenbeitrag von zehn Euro! Später an der Berghain-Garderobe zeigte sich auch noch, dass dort sehr wohl diverse Rucksäcke abgegeben worden waren. Ist den Berghain-Türstehern wirklich so langweilig?

Die Geschäftsidee ist in jedem Fall findig. Ich werde mich jetzt mit einem Transporter vors Berghain stellen. Am ist sie in Halt die Klappe, Rose! Dann kann sich der pfiffige Imbiss-Typ wieder um seine Würstchen kümmern und ich finanziere mir ein Stück Land für den eigenen DomestosAnbau.

Die haben jetzt eine neue Schaumparty: Das Konzept ist irgendwie abgegriffen, wer geht denn bitte in noch zu Schaumpartys? Ich war mal auf einer, das war ! Am Anfang war das ja irgendwie anregend. In jedem Fall ging das den BoilerLeuten wohl auch so, die wirbelten nämlich die halbe Party über wie Hauswart Krause mit Lappen und Eimer durch den Laden, um den schmierigen Mist gleich wieder vom neuen Boden zu schrubben.

Da kommt Partystimmung auf. Immer wieder gab es Taschenklau und kleinere Überfälle, in der ganzen Ecke ist Kriminalität ja bereits seit Längerem ein Thema. Der Herrin Deluxe reicht s jetzt. Ich hab gehört, dass der Chefexorzist des Vatikans gestorben sei. Supi, dann kann David Berger ja endlich wieder einen Job beim Papst kriegen und geht mir hier nicht mehr auf den Senkel.

Bei diesem Einstieg dürfte wahrscheinlich nahezu jeder, der nicht in dieser Ecke wohnt, frenetisch applaudieren. Mitte hat ja generell einen ziemlich miesen Ruf: Sogar ich, der hier lebt, sage das: Mitte kann wirklich zum Kotzen sein.

Zum Beispiel wenn mir der Sinn nach einem Brötchen steht. So ne stinknormale Schrippe. Kein Retortending aus einem Späti, sondern von einer richtigen Bäckerei. Die gibt s nämlich nicht, solange ich nicht Bock habe, dafür den halben Bezirk zu durchqueren.

Mitte besteht inzwischen zu nahezu hundert Prozent aus Restaurants, Galerien und Modegeschäften. Das eigentliche Problem ist aber nun der Weg dorthin. Nach dem Aufstehen bin ich häufig mal zerzaust, verkatert und unrasiert, dafür aber umso hungriger.

In diesem Zustand wage ich mich nun vor die Tür. Was folgt, ist eine Art Walk of Shame. Der Rosenthaler ist sowieso ein passendes Symbol dafür, was mit Berlin an vielen Orten passiert ist. Jetzt thronen hier an nahezu jeder Ecke Hotels und Hostels das bekannteste unter ihnen das Circus, die zu jeder Tages- und Nachtzeit Touristen auf der Suche nach dem Abenteuer ihres Lebens ausspucken.

Ja, das kann alles zum Kotzen sein. Kann, muss aber nicht. Um ehrlich zu sein, ich liebe es, hier zu wohnen. Gerade diese poshwuselige Atmosphäre finde ich extrem inspirierend. Sie erinnert mich daran, nicht zu sehr in den Tag hineinzuleben, sondern selbst etwas zu schaffen.

Alle tun hier irgendwas ungemein Wichtiges. Ebenso muss ich keine Blogs bemühen, um up to date zu sein, was die neusten Modetrends angeht. Die Bürgersteige sind ein einziger Laufsteg. Denn, wie sogar Freunde von mir sagen, wenn man nach Mitte kommt, wirft man sich eben in Schale. Shoppen gehen ist dann gleichfalls wie ein Ausflug nach Homohausen, ob Verkäufer oder Kunden, alle sind hier irgendwie schwul oder Hipster- Queers. Es lässt sich halt doch ganz gut aushalten in Mitte.

Wie kann man die PrEP in die Prävention einbauen? Als Wanda starb, lief der Laden ohne sie weiter. Wir haben uns mit Adrian zum Interview getroffen und gefragt, wie es mit Der kleinen Philharmonie weitergeht 60 Jahre Die kleine Philharmonie, Jubiläums-, Abschiedsund Neueröffnungsparty, , Hast du etwas am Konzept geändert? Ich habe den Laden damals kurz nach seiner Renovierung übernommen und der alte Charme wurde von Anfang an beibehalten.

Es gab hauptsächlich neues Mobiliar und modernisierende Umbauten. Viele Leute sind wegen ihr gekommen. Ich habe mich dann entschieden, das ebenfalls so umzusetzen und mein Gesicht mit dem Laden zu verbinden. Ich habe Werbung mit einem Foto von mir gemacht. Das hat auch gut funktioniert und die Gäste haben mich schnell mit dem Laden assoziiert. Hat sich das Publikum denn im Laufe der Zeit geändert?

Mir ist damals aufgefallen, dass es nicht mehr funktioniert, sich nur auf die schwule Community zu beschränken. Wir sind hier an einem belebten Standort.

Es gibt viele Universitäten und Theater in der Umgebung, also auch potenzielles Publikum wie zum Beispiel Studenten oder Theaterbesucher.

Es war für das Überleben des Ladens wichtig, auch diese Menschen hierherzubekommen. Wie hat denn das schwule Publikum auf die Veränderung reagiert? Es gab tatsächlich einige Stammgäste, die zum Anfang sexistische Bemerkungen gemacht haben, wenn ihnen zu viele Frauen anwesend waren. Das habe ich aber schnell unterbunden. Mittlerweile gibt es hier eine gute Mischung und an den Wochenenden ist das Publikum noch immer zu 80 Prozent schwul.

Wieso hast du dich jetzt entschieden aufzuhören? Ich habe Die kleine Philharmonie mit 22 kurz nach meiner Ausbildung übernommen und jetzt zehn Jahre betrieben. Vor allem die Arbeit bis tief in die Nacht macht mir mittlerweile sehr zu schaffen. Er will nicht nach Deutschland ziehen und das ewige Gependle ist nicht mehr tragbar für uns.

Wie wird es ohne dich weitergehen? Am wird Marcel Kroll die Leitung übernehmen und versuchen sie im ähnlichen Stil wie ich weiterzuführen. Wir werden in den Anfangsmonaten auch gemeinsam in der Werbung zu sehen sein. So wird es leichter für das Publikum, sich an das neue Gesicht zu gewöhnen. Samstag im Juli stattfinden, wie der CSD e. Durch die Fanmeile wäre dann ein Finale am Brandenburger Tor nicht realisierbar.

LGBTIs werden dazu aufgerufen, sich z. Die Einweihung ist für geplant. Laut Jurybegründung zeichnet die Sendung ein differenziertes Bild von Ressentiments und Gewalt, die homosexuellen Menschen auch in Westeuropa entgegenschlagen. Esbjörn, Mavin, Verena Konzept: Kaey Ohne Frage muten die Versuche, zu einer queeren Sprache zu finden, hin und wieder recht seltsam an: Doch wer bei solchen Konzepten und Ideen einfach nur genervt die Augen verdreht, macht es sich zu einfach.

Doch auch im Lauf der Jahre verlor Evan nie seinen Kinderwunsch. Besser gesagt, den Wunsch, selbst ein Kind zu bekommen. Evan hörte auf, sich Testosteron zu injizieren und begann stattdessen mit einer Fertilitätsbehandlung. Im vergangenen Jahr wurde er schwanger, sein Sohn wurde im Frühling geboren. Während für manchen Transmann das Gefühl einer Schwangerschaft schwer nachvollziehbar ist, war es für Evan ganz natürlich.

Ich konnte ja nicht wissen, wie es sich anfühlen würde, aber dann merkte ich, dass es cool ist, dass mein Körper dazu in der Lage ist. Was das mit queerer Sprache zu tun hat? Doch Moment mal, stillen ist ja ein Verb, das eindeutig einer Frau zugeschrieben wird. Und rückübersetzt ins Englische ist Stillen das breastfeeding.

Chestfeeding bezeichnet also das Stillen bei Transmännern. Während im Englischen neue Wörter schnell geboren werden man denke nur an googeln , tut sich die deutsche Sprache mit derlei manchmal schwer. Komplizierte Erklärungen, Schrägstriche und Sternchen sind allerdings keineswegs eine deutsche Erfindung.

Im Deutschen wie im Englischen ist die Idee bei der Verwendung des Sternchens, dass dadurch automatisch niemand ausgeschlossen wird ein paar Worte der Erklärung bedarf es jedoch in beiden Sprachen. In Deutschland mag man sich offenbar weder gerne geschlechtsneutral noch korrekt ausdrücken. Andrea Gutmann, 25, lebt in Berlin und ist trans. Was hilft es mir, wenn ich auf Facebook aus sechzig verschiedenen Geschlechteridentitäten auswählen kann, aber in meinem Pass nur Mann oder Frau stehen darf?

Im Endeffekt bin ich doch für diese Gesellschaft unsichtbar. Andrea ist nicht allein mit diesem Gefühl und der sich daraus ergebenden Sprach- und Gesellschaftskritik. In diesem Kontext wird es meist mit soziales Geschlecht übersetzt und beinhaltet etliche Identitäten abseits binärer Systeme.

Derlei sichtbar zu machen ist unter anderem ein Ziel queerer Sprache. Wer Geschlecht und Gender gleichsetzt, liegt damit im ursprünglich verwendeten Wortsinn allerdings auch nicht ganz falsch.

So wurde Geschlecht ursprünglich für die Herkunft beziehungsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verwendet, beispielsweise nach der Ständeordnung. Die Veränderung der Wortbedeutung hin zu der des lateinischen Sexus für das biologische Geschlecht erfolgte erst in der Neuzeit. Das ist in Bezug auf queere Sprache auch interessant, denn bei der Sichtbarmachung unterschiedlichster Identitäten können somit auch Rassismus oder Klassenunterschiede eine Rolle spielen.

Wie aggressiv die Auseinandersetzung um queere und gerechte Sprache vor allem im deutschen Sprachraum geführt wird, dürften auch die folgenden Beispiele illustrieren: Die konservative Journalistin Birgit Kelle engagiert sich nach eigenen Aussagen für einen neuen Feminismus abseits von Gender-Mainstreaming und Quoten.

Ihrer Auffassung nach hat der traditionelle Feminismus ausgedient. In ihrem Buch Gender-Gaga behauptet sie, dass genderneutrale Sprache und die damit vermiedene Diskriminierung konstruiert seien. Warum soll die Mehrheit der Weltbevölkerung ihre Sprachkultur wegen einer marginalen Minderheit auf den Kopf stellen?

Sie sei ein Beispiel für Menschen, die mit dem Begriff Gender offensichtlich wenig anfangen könnten. Kelles Aufschrei gegen einen vermeintlichen Genderwahn verstehe er als eine populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise.

Neue Perspektiven der Modeforschung, herausgegeben von Prof. Gertrud Lehnert, erschienen ist. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitierte gar einen Hassbrief mit Man müsse Hornscheidt eben nur mal richtig rannehmen, dann falle Hornscheidt auch wieder das Geschlecht ein.

Diese Hysterie ist schwer nachvollziehbar, denn im Kern geht es schlicht um eine Sprache, die niemanden diskriminiert, diejenigen bezeichnet, die gemeint sind, und in der alle vorkommen dürfen. Dabei geht es nicht um Sprachspiele oder reine Symbolpolitik, sondern darum, dass wir eine Sprache finden, die die Vielfalt des Lebens widerspiegelt und die Gleichwertigkeit der Geschlechter.

Sprache prägt unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmung der Welt und die damit verbundenen Machtverhältnisse. Doch was genau meint in diesem Zusammenhang queere Sprache?

Neben den bereits erwähnten nicht binären Codes bedeutet sie auch ein aktives Auseinandersetzen mit meinem Gegenüber und dem, was ich über dieses aussagen möchte. Es geht um den Respekt gegenüber der Selbstwahrnehmung einer anderen Person. In dieser Ungenauigkeit der Definition liegt womöglich auch die Chance, sich verändernde Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen sprachlich zu begleiten und zu benennen.

Ein Hauptargument gegen das Gendern, also bei Begriffen mit Geschlecht eine möglichst neutrale Form zu wählen, ist die schlechte Lesbarkeit bei der Verwendung in Texten. Dass dies eine Frage der Gewohnheit ist, glauben österreichische Feministinnen wie die Europapolitikerin Ulrike Lunacek, die mit der entwicklungspolitischen Initiative für Frauen Frauensolidarität seit Anfang der 80er-Jahre quer durch Gesellschaft und Politik in der ansonsten eher biederen Alpenrepublik das Binnen-I durchgesetzt hat.

Doch ist die Anwendung des Binnen-Is allein schon queere Sprache? Der Konsens geht heute weitgehend dahin, dass auch diskriminierende Wörter wie Fräulein oder das N-Wort nicht mehr verwendet werden sollten. In öffentlichen Korrespondenzen in Deutschland hat sich die Zweifachnennung durchgesetzt wie eben Bürgerinnen und Bürger. Auf einer Seite werden damit Leser männlich angesprochen, auf der nächsten Leserinnen. Und auch diese Handhabung ist am Ende nur binär, also auf männlich und weiblich gepolt.

Queere Zusammenhänge werden nicht abgebildet. Derzeit am populärsten ist der sogenannte Gender-Gap, der mittlerweile auch von. Diese Geschlechter-Lücke soll helfen, alle Geschlechter in der Sprache sichtbar zu machen. Der Gender-Stern ist darüber hinaus in Programmiersprachen häufig mit einer Funktion verknüpft und schränkt daher den Gebrauch online stark ein.

Lann Hornscheidt von der Berliner Humboldt-Universität bezeichnet sich selbst als Neutrois, also keinem Geschlecht zugeordnet, und schlägt als Alternative zu den aufgeführten Formen das Finden neuer Formen vor.

Sehr geehrtx Professx Lann Hornscheidt. Damit würden Texte nicht unbedingt lesbarer, aber zumindest kürzer. Auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, doch nicht völlig abwegig, wenn man an das geschlechtsneutrale schwedische Beispiel denkt.

Das Ziel, so Hornscheidt, sollte sein, die Sprache zu vereinfachen und nicht nur kategorisch männlich und weiblich zu denken. Wie wichtig diese Sprachmacht ist, zeigen nicht zuletzt die Kommentarspalten auf Facebook, wann immer es um politisch korrekte Bezeichnungen unterschiedlicher Menschen unserer Community geht. Pornfilmfestival Berlin, , Moviemento, Spektrum Festivalparty, , Pornfilmfestival, das vom Oktober im Kino Moviemento und im Spektrum stattfinden wird.

The Bedroom spielt in einem einzigen Schlafzimmer, in dem in mehreren Tableaus die Geschichte der sexuellen Emanzipation von den 60ern bis heute erzählt wird. Und diese wollen wir mit dem Pornfilmfestival ja ausdrücklich feiern. Passend dazu wartet das Festival gleich mit mehreren Schwerpunkten auf. Einer davon ist das Thema HIV: Eine eher ruhige Kugel wird dagegen in Desert Migration geschoben: Eine Gruppe älterer schwuler Männer, die schon seit vielen Jahren HIV-positiv sind, hat im südkalifornischen Palm Springs eine eigene sonnendurchflutete Community gegründet.

Ein weiterer Fokus liegt auf Racial Politics im Porno. Die Regisseurin wird mit ihrer Hauptdarstellerin Jiz Lee anwesend sein. Auch Enactone bietet neben expliziten Sexszenen jede Menge Spannung: Zu den Schwerpunkten werden in einer neuen Spielstätte auch Lectures angeboten.

Hier werden wir neben Vorträgen auch Filme und Performances zeigen. Beim Pornfilmfestival geht es nicht nur um die Vielfalt sexuellen Ausdrucks, sondern auch um experimentelle Inszenierungsformen. Zudem treffen sich hier Festivalmacher aus der ganzen Welt: Über Beiträge sind in verschiedenen Programmen zu sehen, darunter zwei schwule, drei lesbische und ein queeres.

Und auch in Erinnerungen darf man schwelgen: Preview bei MonGay, , Ein Teenager, der in einem kleinen Städtchen in Neufundland aufwächst und allmählich seine Homosexualität entdeckt, die exzentrische beste Freundin, die heimlich in ihn verknallt ist, ein Macho-Vater, der ihm die Sache nicht gerade leichter macht und dann der engelsgleiche Schwarm, der quasi aus dem Nichts auftaucht.

Alles schon mal gesehen, könnte man denken. Es ist vor allem die düstere, traumartige Bildsprache, die Stephen Dunns Spielfilmdebüt von ähnlichen Geschichten abhebt. Mit seinen geschiedenen Eltern kann er darüber nicht reden, und auch sein erwachendes homosexuelles Begehren behält er für sich. Einzig seinem Haustier, einem sprechenden Hamster namens Buffy, kann er sich öffnen.

Das klingt erst mal skurril, fügt sich jedoch nahtlos und nachvollziehbar ein in die Welt des fantasiebegabten Einzelgängers, der davon träumt, Make-up-Artist zu werden. Und als wäre die Aussicht auf erste sexuelle Erfahrungen in einem homophoben Umfeld nicht schon irritierend genug, kehren für Oscar mit jeder Erektion nun auch noch die schrecklichen Bilder seiner Kindheit zurück.

Dunn setzt diese Flashbacks in verstörenden Fantasy-Sequenzen um, die in ihren besten Momenten an den psychologischen Bodyhorror eines David Cronenberg erinnern. Da stört es auch nicht, dass der Regisseur manchmal ein bisschen dick aufträgt und seine Bilder symbolisch etwas überfrachtet scheinen.

Einen genderqueeren Hamster, der mit der Stimme von Isabella Rossellini spricht, sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Hustlaball donates every year several thousand euros to charitable purposes. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, , Filmpräsentation: Alles geschieht in wenigen Stunden: Jeder vergnügt sich zunächst auf seine Weise, der eine mitten im Geschehen, der andere vorerst beobachtend.

Sie finden zueinander, treiben es miteinander im Gewühl und sind doch ganz für sich, was auch im Bild sehr stimmig umgesetzt ist. Erst vereinigen sich ihre Leiber, dann ihre Seelen. Sie werden die restlichen Stunden dieser einzigartigen Nacht zusammen verbringen. Manche Szenen wirken so, als seien die beiden allein auf der Welt, im nächtlichen Paris. Es kommt zur Liebeserklärung, geradezu einer Hymne an einen Penis Ich finde, man kann sich in einen Schwanz verlieben" , und gleichzeitig wird die universelle Bedeutung der kürzlich stattgefundenen Vereinigung gepriesen.

Doch die war nicht safe, wie sich herausstellt. Die beiden gehen in ein Krankenhaus. Meisterhaft umgesetzt, wie sie die Ernüchterung einholt nach dem sexuellen Rausch und der nächtlichen Romantik. Eine Ärztin klärt sachlich über das eingegangene Risiko auf und darüber, was gegen eine mögliche Infektion unternommen werden kann.

Doch die nächste Wendung in der Handlung lässt nicht auf sich warten. Wieder im Freien erfahren die beiden Jungs immer mehr vom anderen, streben auseinander, kommen wieder zusammen, und es entsteht die Hoffnung, dass diese Liebe tatsächlich noch wachsen könnte. Man schaut den beiden Schauspielern gerne zu, zumal sie einer Reihe toller Nebenfiguren begegnen: Sehr europäisches Kino mit Charme. Zu viele Tote sind zu beklagen Söhne, Väter, Ehemänner. Paula Beer nicht allein. Ein fremder junger Mann ist eigens aus Frankreich angereist, um Blumen an Frantzens Grab niederzulegen.

Doch was verband die beiden Männer? In fast jedem neuen Film versucht er sich an einem anderen Genre vom Musical 8 Frauen bis zur Sozialkomödie Das Schmuckstück oder er erkundet stilistisch ein anderes Jahrzehnt.

Wer also waren Frantz und Adrien? Geliebte, Feinde oder Verbündete? Ozon zögert die Enthüllung dieses Geheimnisses so lange wie möglich heraus. Für den Zuschauer mit geschultem queerem Blick scheint schnell klar, wohin die Reise geht.

So verzweifelt und erschüttert über einen anderen weinen, das kann nur ein wahrhaft liebender und leidender Mann. Genauso kunstvoll spinnt er die überraschende Geschichte um Lügen und Selbstbetrug immer noch eine Drehung weiter. Wenn der Verwesungsprozess einsetzt, entstehen Fäulnisgase, die dem Körper entweichen. Was aber wohl niemand erwartet haben dürfte: Vollkommen verlassen und ohne Aussicht auf Rettung will er sich das Leben nehmen.

Doch da findet er eine an Land gespülte Leiche Daniel Radcliffe. Angetrieben von deren extremer Flatulenz reitet er in rasendem Tempo auf ihrem aufgeblähten Körper über das Meer einer fremden Küste entgegen.

Von dort aus macht er sich auf die Suche nach Hilfe, den vor sich hin furzenden Leichnam auf den Rücken geschnallt. Gleich einem staunenden Kind schaut man Hank fasziniert dabei zu, wie er eine innige Beziehung zu dem Toten aufbaut, wie die Leiche zumindest in seiner Vorstellung mit ihm zu sprechen beginnt, er mit ihr über Fragen des Lebens, über Liebe und soziale Entfremdung philosophiert oder ihren Körper gleich dem titelgebenden Schweizer Taschenmesser als Multi-Tool nutzt, um Tiere zu fangen oder darin Regenwasser zu speichern.

Eine intensive Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden, die immer romantischere Züge annimmt. Zumal es zwischen den glänzend aufgelegten Jungstars wirklich zu knistern scheint. Jenseits der Zivilisation entstehen Freiräume, in denen Hank sich ganz ohne Scham, behangen mit Blättern und Lumpen, als Frau verkleiden kann, um die Freundin des Toten zu mimen.

Ein Auftritt in Drag, den er sich daheim nie getraut hätte. Der Film wird hier zur queeren Robinsonade, die dennoch die dunklen, tragischen Aspekte nicht ausblendet.

Die Möglichkeit, dass uns hier ein isolierter, geistig gestörter Mann entgegentritt, dessen einziger Bezugspunkt ein verrottender Leichnam ist, wird im Spiel der beiden stets aufrechterhalten. Das klingt ziemlich morbid, aber der inhaltlich wie visuell enorm reiche Film macht aus dieser verrückten Geschichte ein Plädoyer für die Freiheit und das Leben. Wären wir jetzt in den 90ern, hätte diese Nachricht allgemeine Begeisterung ausgelöst, mittlerweile winken die meisten wohl eher mit einem breiten Gähnen im Gesicht ab: Der macht sowieso immer nur dasselbe.

Und auch wenn der Starschauspieler diesmal nicht dabei ist, bleibt Burton mit Die Insel der besonderen Kinder auf gewohntem Terrain: Die werden auch dringend benötigt, denn finstere Kreaturen bedrohen sie.

Es geht also wieder mal um eine Gruppe von Outcasts. Dennoch freue ich mich wie ein kleines Kind darauf, den Film endlich sehen zu können.

Das mag auch daran liegen, dass kein Regisseur, keine Regisseurin meinen eigenen Coming-of-Ageund Coming-out-Prozess so sehr begleitet hat wie er. Für mich als schwulen Teenager waren die unangepassten Freaks seiner Filme perfekte Identifikationsfiguren. Ein willkommenes Auffangbecken für das Gefühl, anders zu sein. Coming-out-Filme kannte ich damals so gut wie keine und deren meist spröde Machart hätte der Amok laufenden Fantasie eines pubertierenden Jugendlichen auch kaum Futter geboten.

Ganz im Gegensatz zu Burtons Edward mit den Scherenhänden , in dem ein künstlich geschaffener Junge in eine kitschig-biedere Vorstadtsiedlung gelangt. Statt Händen hat er Scheren, mit denen er kunstvolle Haarfrisuren und Heckenskulpturen gestaltet, was von den frustrierten Hausfrauen dieses Pseudoidylls gnadenlos ausgenutzt wird. Der seltsame Junge bringt ein bisschen Glanz in ihr fades Leben, doch als er sich weigert ihre sexuellen Fantasien zu erfüllen, wird er von ihnen zum Aussätzigen gemacht.

Die Antagonisten in Burtons Märchen sind die normalen Bürger, mit denen er so ironisch wie boshaft abrechnet. Aber er macht auch unmissverständlich klar, dass der Versuch, sich dauerhaft an die rigiden Regeln einer solchen Gesellschaft anzupassen, unweigerlich schiefgehen muss. Eine wichtige Lektion für einen von den sozialen Erwartungen überforderten Dreikäsehoch. Der Cross-Dresser und Regisseur Ed Wood stellt sich dann auch ganz selbstverständlich in Kleid und Angorapulli vor seine demotivierte Filmcrew, lächelnd, mit dem Spruch Packen wir es an.

Ihre Moral sympathisiert mit den Freaks, ohne sie zwangsläufig mit der Welt der Normalen aussöhnen zu wollen. Nicht nur sein Figurenarsenal, auch Burtons Stil zeigt klare Kante! Christopher Nolan hingegen entqueerte in seinen gefeierten Batman-Filmen wie The Dark Knight diese Welt, machte sie cool und pseudorealistisch.

Selbst wenn er jetzt an den steinigen Klippen des Mainstreamkinos zerschellen sollte, in dem er als einer der wenigen seine Obsessionen so lange so konsequent umsetzen konnte, ich bin der Letzte, der ihm das vorhalten würde. Burton hat einfach zu viel soziale Arbeit an mir geleistet. Dieses Wortspiel mit der ersten Zeile der kanadischen Nationalhymne wird kombiniert mit einem maskulin-martialischen Cover, das Gibb im militärgrünen Overall zeigt.

Zu hören gibt es, wie könnte es anders sein, Country-Music. Der Titel und das Cover sollen zum Nachdenken anregen und sicherlich auch etwas provozieren, aber die Musik selbst ist eigentlich eher zart und persönlich. Es geht hier also quasi um eine harte Schale für einen weichen Kern. Ich schrieb,age und,home On Native Land, während ich gleichzeitig an anderen Sachen arbeitete, erklärt Joel dazu.

Es brauchte also auch nicht mehr Zeit, die beiden Platten fertigzustellen, als es Ausdauer und Geduld erforderte. Das Ergebnis wird sicher nicht jedem ohne Abstriche gefallen, denn der Country- Einschlag ist mitunter recht prägnant und immer irgendwie Geschmackssache.

Dieses Songmaterial ist sehr nah dran an meiner Heimat, resümiert Joel. Und durch die Arbeit an dieser Platte habe ich gelernt, dass Heimat viel mit dem Herzen zu tun hat, dem eigenen Selbst, den Erinnerungen eben genauso viel wie mit dem geografischen Ort.

Can t I be loved? Hoffnungen, zerstampft im Rhythmus elektronischer Maschinen. Mir wurde dann klar, dass das ein ziemlich abgefuckter Gedanke ist. Wie kam ich darauf, dass mich niemand lieben könnte? Knapp zwei Jahre sind seitdem vergangen, die scheinbar überwundenen Fragen offenbar zurück und hartnäckig wie Kaugummi am Schuh.

Gemeinsam mit dem jungen Underground-DJ und Produzenten Drippin, der bereits mit queeren Rappern wie Le1f und Cakes Da Killa zusammenarbeitete, kreierte Bech für Echo einen wuchtigen und brachialen Stil, meist geprägt von druckvollen Beats und dezenten melodiegebenden Elementen eine Folie, auf der sein entrücktes Chorknaben-Falsett umhergeistert wie ein zerbrechlicher Paradiesvogel: Diese Radikalität von Echo erinnert hin und wieder an den garstigen Popexorzismus von Björks Homogenic, wenn auch von einem vollkommen anderen musikalischen Standpunkt aus betrachtet.

Diese wirken allerdings inhaltlich punktgenau platziert und unterstreichen so den Eindruck, dass sich dieser Künstler mit Echo erneut seinen uralten Dämonen stellen muss. Ein wirklich gelungenes Album. Die Veröffentlichung des neuen Against- Me! Zeitgenössischer US-Punkrock in Reinform. Das mag man oder eben nicht. Das Private ist also mal wieder das Politische. Rund um die Uhr, jeden Tag, wo ihr wollt!

Dass eine Platte, die auf die prolligen EDM-Stampfer Femme Fatale und Britney Jean folgt, nicht viel leisten muss, um freudig aufgenommen zu werden, dürfte klar sein. Personen mitgearbeitet haben, erstaunlich aufgeräumt. So klingen viele der 17 Stücke der Deluxe- Edition tatsächlich wie richtige Songs einer real existierenden Sängerin.

Nun legt er mit dem epischen und hochkomplexen Blond nach. Zum Glück, denn die Neuinterpretation arbeitet virtuos die klaustrophobischen Elemente des mitunter etwas klebrigen Originals heraus. Es war Jane s Addiction. Das Konzept dieser Band war seltsam queer: Die Platte Ritual de lo Habitual von dringt tief in die Mystik des täglich in Kalifornien verschwendeten Alltagslebens ein, in der das Sublime die Realität explodieren lässt.

Dieses Album änderte meine Sicht der Dinge für immer. MTV weigerte sich, ihre Werke zu promoten, weil sie pornografisch und politisch unkorrekt waren. Klänge wurden zu Halluzinationen und Jane heulte ihre Sucht, ihre addiction, als freiwillige Sklaverei in einen Genderbender- Wirbelsturm. Auf dem Höhepunkt ihrer Beziehung erreichten Navarro und Farrell den Point of no return, der durch nichts mehr aufzuhalten war.

Dis Charge Live Entertainment: Kristelle Airlines Do Elektronischer Donnerstag: WG DonYa - Wildwasser e. Gitti Reinhardt Sergio Wow Prof. Denn Porno kann Kunst sein. Sogar Geschichte kann sich darin spiegeln.

Mehrere Bücher sind nun nahezu gleichzeitig erschienen oder neu aufgelegt worden, die das zusammen eindrücklich verdeutlichen. Meist heterosexuelle Jungs und Kerle, die voll Freude ihren Bizeps präsentieren, nur bekleidet mit einem denkbar knappen Stringtanga.

Spice up your sports activities and get in gear for the gym with the sexy new collection of leisure, sports and underwear by Mister B URBAN. Die Bilder sollten Lust wecken und befriedigen.

Jeder Homo erkannte das sofort. Der von Taschen herausgegebene mächtige Doppelband Model Directory gibt einen faszinierenden und lustvollen Eindruck in diesen Bildkosmos von Mizer, der mit Physique Pictorial auch das erste schwule Magazin der USA herausbrachte.

Was Finland mit seinen Arbeiten für die schwule Emanzipationsbewegung bedeutete, ist ein eigenes Thema für sich. Umso schöner ist, dass Taschen endlich die prachtvolle Werkschau Tom of Finland XXL, welche von den 40er- bis zu den 80er-Jahren reicht, zu einem erschwinglichen Preis neu auflegt. Er fügt jedoch dem Gebäude schwuler Ikonografie Anfang der 90er neue Symbole hinzu: Alle drei eint jedoch, dass sie auf ihre Art und in ihrer Bildsprache dem schwulen Auge und seinem Begehren künstlerisch Ausdruck verliehen haben.

Das macht Freude zu beobachten. Gereist bin ich viel auch mit und in Büchern. Jetzt liebe ich Nord- und Ostsee und ganz so weit muss die nächste Reise gar nicht sein. Aber mit dem Schiff. Für sie beginnt damit eine Reise in ein anderes Leben. Doch wohin fährt dieses Schiff und was hat es geladen? Am Ende des Romans meutert die Besatzung und bricht die Kisten auf. Ja, das Holzschiff hat weder Ziel noch Ladung.

Es sinkt und nur die beiden jungen Männer überleben. Aus dem einen wird ein Komponist, aus dem anderen ein Naturforscher. Sie verlassen die bürgerliche Welt des Kapitalismus.

Inzwischen sehen wir uns auch hier am See, da ich seit Juli Stadtschreiber der kleinen Stadt in Brandenburg bin. Das Leben, die Liebe als Fluss ohne Ufer. Es ist die vollkommene Nacktheit des Menschen vor den Möglichkeiten der Schöpfung. Die Natur kann plötzlich alles in ihm tun, alles in ihm denken. Gustav, von seinem Dämon Tutein verführt, will zu den Gletschern der Seele.

Er ist sein unzüchtiger Engel und will eine Freiheit, deren Zweck darin besteht, zwecklos zu sein. Doch wie vielen ist das Reisen verwehrt, das Reisen in die Freiheit.

Der Schlaf der Vernunft gebiert neue Ungeheuer. Politischer Irrsinn nimmt wieder zu. Kurt Tucholsky, der Rheinsberg seinen frühen Liebesroman gewidmet hat, der verfolgte Schriftsteller, forderte Freiheit für andere Lebens- und Liebesformen.

Das Rheinsberger Tucholsky-Museum ist absolut eine Reise wert. Reisende sind Glücksucher, nicht immer freiwillig, manchmal blieb ihnen das Glück in der Heimat verwehrt.

In Helsinki war ich oft und habe im Restaurant Kappeli am Hafen gesessen. Ein Ort zum Träumen. Klaus Mann war als Emigrant Stammgast hier. In Palermo streunen bei Nacht am Lungomare die Suchenden umher. Vielleicht finden sie ja zueinander und das schnelle Glück.

Auf meinem Schiff reisen besondere Passagiere. Und tatsächlich führen auch die Nachtträume uns Reisende über ferne Umwege zu unseren Wurzeln zurück. Nur wer sie kennt, kann bei sich ankommen und den fernen Himmel sehen. Ode to a crash landing, u. Regisseur Olle Strandberg verarbeitet in Underart: Ode to a crash landing sein eigenes Schicksal: Bei einem Trainingsunfall brach er sich das Genick und war zeitweise gelähmt.

Erzähl mir von deiner Bruchlandung. Ich arbeitete in einer Show mit einer Schleuderbrett-Nummer. Eine sehr klassische Disziplin, bei der ein Akrobat auf die eine Seite des Brettes springt und damit den anderen hochschleudert. Beim Aufwärmen machte ich einen dreifachen Rückwärtssalto. Es wurde aber nur ein zweieinhalbfacher Salto und ich brach mir das Genick am vierten und fünften Wirbel.

Ich war sofort vom Hals abwärts gelähmt. Es war eine sehr brutale und seltsame Erfahrung. Ich hatte das Gefühl zu schweben. Ich spürte meinen Kopf deutlich am Boden, aber der Körper schien in der Luft zu sein.

Es war, als hätten sich Körper und Geist voneinander getrennt. Ich hatte Glück im Unglück. Als einer der wenigen Menschen überhaupt konnte ich fast vollständig wiederhergestellt werden. Ich brauchte drei Monate, um laufen zu können.

Und dann dauerte es ein paar Jahre bis ich ganz erholt war. Arbeitest du inzwischen wieder als Akrobat? Nein, gar nicht mehr. Ich habe es zunächst versucht. Aber es ist so, dass ich zwar eine Performance machen könnte, aber dann am nächsten Tag keine zweite mehr, weil es zu anstrengend wäre.

Dazu kommt, dass ich zwar viel von meinen Techniken zurückerarbeiten konnte, aber 20 Kilo leichter bin als vorher. Ich habe Muskelmasse verloren, die offenbar nicht zurückkommen will.

Zuerst war es natürlich frustrierend. Ich hatte viele Jahre damit zugebracht, meinen Körper sehr genau kennenzulernen, und all dieses Wissen war mit einem Schlag nicht mehr zu nutzen. Es gibt noch immer ein Missverständnis zwischen meinem Verstand und meinem Körper. Ich denke, dass ich bestimmte Dinge kann, mein Körper führt sie aber nicht aus. Das ist schon ärgerlich. Also muss es da auch etwas Gutes geben. Dann wirst du gezwungen, deine Perspektive zu verändern.

Das gab mir die Möglichkeit, noch einmal zu entscheiden, was ich machen möchte. Als ich dann die Fähigkeit verlor, Zirkus zu machen, konnte ich mich noch einmal neu dafür entscheiden gegen alle Widerstände. Genau das möchte ich feiern. Und auch die Möglichkeit, alles mit neuer Perspektive wieder zu erarbeiten. Bevor der Unfall passierte, hast du je darüber nachgedacht, dass alles mit nur einem kleinen Fehler vorbei sein könnte? In der Show wird gesagt: Circus is all about the risk.

Zirkus ist die Arbeit mit und gegen die Erdanziehungskraft. Das ist immer mit einem Risiko verbunden, und es liegt an dir selbst, dieses einzuschätzen. Wenn du jonglierst, besteht es darin, eine Keule fallen zu lassen oder vielleicht noch, dass du sie ins Auge bekommst.

Was hat es damit auf sich? Das hat viel mit dem Gefühl zu tun, im Kopf, in deinen Gedanken gefangen zu sein. Das ist alles sehr nah an dem Gefühl, das ich im Moment des Unfalls hatte. Was werden wir in der Show sehen? Es ist eine sehr multidisziplinäre Show. Wir haben Tanz, Livemusik und Akrobatik. Es ist kein konzeptionelles Stück und geht nicht immer in die Richtung, die man erwartet, sondern hat eine sehr funky Dramaturgie.

Ich arbeite mit meinem Unfall als kreative Grundlage: Ich war überzeugt, mein Leben geht in eine bestimmte Richtung, und dann schien es woanders langzugehen und dann aber doch wieder zurück. Das spiegelt sich in der Show. Es wird auch Zeit zur Reflexion geben: Die Künstlerinnen und Künstler versuchen die Grenzen auszuloten und dabei gut auf sich zu achten.

Es ist die Balance zwischen Risiko und Vorsicht. Er hat alles, was nötig ist: Sex, Glamour, Macht, Mysteriöses, Tragödie. Versaces Tod schockierte weltweit, der schwule Stardesigner wurde vor seiner Villa in Miami erschossen. In der Szenerie eines Voguing-Balls: Voguing, das wieder ein Comeback feiert, war stets mehr als nur ein Tanzstil mit Laufstegposen. Entstanden in der queeren afroamerikanischen Community New Yorks in den 80ern, ist es ein Spiel mit Identitäten, Ausdrucksmittel, Be-wusst-machen des eigenen Potenzials: Die Protagonisten verwandeln sich etwa in Supermodels und können, vergleichbar mit der Rap-Szene, damit die bleierne Lähmung sozialer Unterprivilegierung überwinden.

Voguing wird in Gianni zur Metapher verschiedener Narrative: Auch Versaces Mörder Andrew Cunanan identifizierte sich mit der Mode- Glitzerwelt, aber nicht spielerisch, sondern offenbar fanatisch.

Gianni - Autor und -Regisseur Martin Butler erklärt das: Ein Magazin zeigt einem einen wunderschönen jungen Menschen. Man wird nie so aussehen, aber man kann sich diesen Lifestyle erkaufen. So funktioniert Mode, sie verführt mit Konsumanreizen. In diese kostspielige Falle ist Cunanan getappt: Er wollte wirklich diesen Lifestyle leben, sagt Butler, er endete als Escort und kam tatsächlich auf Hollywood-Premieren und nach Monte Carlo.

Er fing mit Drogen an und wollte Rache nehmen. Das Ende war der Mord an Versace. Allemal schönere Herbstbotinnen als die überflüssigerweise nach Berlin importierten Oktoberfeste.

Wer braucht denn schon ein Bierzelt? Da geh ich doch lieber wie früher im guten alten Westberlin ins Theater. Derzeit ist sie aber auch wieder in Berlin zu sehen: Mal als Gastspiel, mal als Hausinszenierung. Milster gibt derzeit dort in Doris Day. Und Helmut Baumann ist ab dem ebenfalls im Schlosspark Theater zu sehen.

Eine weitere Premiere dort allerdings erst Ende November könnte auch für alte Westberliner Theaterhäsinnen und -hasen interessant sein. Auch in diesem Stück ist klar: Maude lässt sich vom Alter nicht so schnell unterkriegen. In Friedenau gibt es seit immerhin das Kleine Theater am Südwestkorso, das zu Recht als Kammertheater bezeichnet werden darf.

Die intime Atmosphäre des schnuckeligen Theaterraums ist ein angemessener Rahmen für das Stück um den schönen Dorian, der das Alter mithilfe dunkler Mächte austricksen will. Dinge verschwinden scheinbar, Gegenstände sind versteckt und er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung Und worum geht es in der Komödie am Kurfürstendamm bei In alter Frische? Um ältere Menschen, die sich, so oder so behütet und untergebracht, bei Laune halten.

Nun entwerfen sie erfolgreich Outfits mit schrillen Mustern wie zum Beispiel Weihnachtsmotiven oder dem Superman-Symbol. Momentan schreibt sie Songs für ihr zweites Studioalbum, das bald erscheinen wird Wer ist deine persönliche Stilikone?

Victoria Beckham finde ich sehr toll. Und die Amerikanerin Iris Apfel. Du bist viel auf Reisen. Welches Beautyprodukt darf nie in deinem Koffer fehlen? Nicht etwa, weil ich mich rasieren muss, sondern weil es der beste Make-up-Primer ist, den man finden kann. Sind deine Perücken aus Echthaar oder aus Kunsthaar? Sie waren schon immer aus Echthaar. Allerdings hab ich mir früher selbst total viele Haarteile reingemacht, das sah dann etwas komisch aus.

Jetzt finde ich aber langsam den für mich passenden Style. Beautytipp Halloween steht vor der Tür und dramatisch geschminkte Lippen stehen wieder hoch im Kurs. Im Gegensatz zu anderen schwarzen Lippenstiften überdeckt er den Mund nicht mit Farbe. Aufgetragen sorgt er vielmehr für einen rauchigen Schleier mit leichtem Goldschimmer.

Wenn er über andere Töne aufgetragen wird, wirken diese eine Nuance dunkler. Hungry eyes Imagine food porn, but instead of meals, it s naked bodies.

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Man liest überall nur von Männern, aber es bringt ja nichts, wenn sich keine Frau drauf einlässt. Fühlt es sich angenehm an als Frau? Wie lange dauert so eine Schwellung an? Könnt ihr Pumpen empfehlen? Durch die Fanmeile wäre dann ein Finale am Brandenburger Tor nicht realisierbar. LGBTIs werden dazu aufgerufen, sich z.

Die Einweihung ist für geplant. Laut Jurybegründung zeichnet die Sendung ein differenziertes Bild von Ressentiments und Gewalt, die homosexuellen Menschen auch in Westeuropa entgegenschlagen. Esbjörn, Mavin, Verena Konzept: Kaey Ohne Frage muten die Versuche, zu einer queeren Sprache zu finden, hin und wieder recht seltsam an: Doch wer bei solchen Konzepten und Ideen einfach nur genervt die Augen verdreht, macht es sich zu einfach. Doch auch im Lauf der Jahre verlor Evan nie seinen Kinderwunsch.

Besser gesagt, den Wunsch, selbst ein Kind zu bekommen. Evan hörte auf, sich Testosteron zu injizieren und begann stattdessen mit einer Fertilitätsbehandlung. Im vergangenen Jahr wurde er schwanger, sein Sohn wurde im Frühling geboren. Während für manchen Transmann das Gefühl einer Schwangerschaft schwer nachvollziehbar ist, war es für Evan ganz natürlich. Ich konnte ja nicht wissen, wie es sich anfühlen würde, aber dann merkte ich, dass es cool ist, dass mein Körper dazu in der Lage ist.

Was das mit queerer Sprache zu tun hat? Doch Moment mal, stillen ist ja ein Verb, das eindeutig einer Frau zugeschrieben wird. Und rückübersetzt ins Englische ist Stillen das breastfeeding. Chestfeeding bezeichnet also das Stillen bei Transmännern. Während im Englischen neue Wörter schnell geboren werden man denke nur an googeln , tut sich die deutsche Sprache mit derlei manchmal schwer.

Komplizierte Erklärungen, Schrägstriche und Sternchen sind allerdings keineswegs eine deutsche Erfindung. Im Deutschen wie im Englischen ist die Idee bei der Verwendung des Sternchens, dass dadurch automatisch niemand ausgeschlossen wird ein paar Worte der Erklärung bedarf es jedoch in beiden Sprachen. In Deutschland mag man sich offenbar weder gerne geschlechtsneutral noch korrekt ausdrücken.

Andrea Gutmann, 25, lebt in Berlin und ist trans. Was hilft es mir, wenn ich auf Facebook aus sechzig verschiedenen Geschlechteridentitäten auswählen kann, aber in meinem Pass nur Mann oder Frau stehen darf?

Im Endeffekt bin ich doch für diese Gesellschaft unsichtbar. Andrea ist nicht allein mit diesem Gefühl und der sich daraus ergebenden Sprach- und Gesellschaftskritik. In diesem Kontext wird es meist mit soziales Geschlecht übersetzt und beinhaltet etliche Identitäten abseits binärer Systeme.

Derlei sichtbar zu machen ist unter anderem ein Ziel queerer Sprache. Wer Geschlecht und Gender gleichsetzt, liegt damit im ursprünglich verwendeten Wortsinn allerdings auch nicht ganz falsch. So wurde Geschlecht ursprünglich für die Herkunft beziehungsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verwendet, beispielsweise nach der Ständeordnung.

Die Veränderung der Wortbedeutung hin zu der des lateinischen Sexus für das biologische Geschlecht erfolgte erst in der Neuzeit. Das ist in Bezug auf queere Sprache auch interessant, denn bei der Sichtbarmachung unterschiedlichster Identitäten können somit auch Rassismus oder Klassenunterschiede eine Rolle spielen. Wie aggressiv die Auseinandersetzung um queere und gerechte Sprache vor allem im deutschen Sprachraum geführt wird, dürften auch die folgenden Beispiele illustrieren: Die konservative Journalistin Birgit Kelle engagiert sich nach eigenen Aussagen für einen neuen Feminismus abseits von Gender-Mainstreaming und Quoten.

Ihrer Auffassung nach hat der traditionelle Feminismus ausgedient. In ihrem Buch Gender-Gaga behauptet sie, dass genderneutrale Sprache und die damit vermiedene Diskriminierung konstruiert seien. Warum soll die Mehrheit der Weltbevölkerung ihre Sprachkultur wegen einer marginalen Minderheit auf den Kopf stellen? Sie sei ein Beispiel für Menschen, die mit dem Begriff Gender offensichtlich wenig anfangen könnten. Kelles Aufschrei gegen einen vermeintlichen Genderwahn verstehe er als eine populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise.

Neue Perspektiven der Modeforschung, herausgegeben von Prof. Gertrud Lehnert, erschienen ist. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitierte gar einen Hassbrief mit Man müsse Hornscheidt eben nur mal richtig rannehmen, dann falle Hornscheidt auch wieder das Geschlecht ein. Diese Hysterie ist schwer nachvollziehbar, denn im Kern geht es schlicht um eine Sprache, die niemanden diskriminiert, diejenigen bezeichnet, die gemeint sind, und in der alle vorkommen dürfen. Dabei geht es nicht um Sprachspiele oder reine Symbolpolitik, sondern darum, dass wir eine Sprache finden, die die Vielfalt des Lebens widerspiegelt und die Gleichwertigkeit der Geschlechter.

Sprache prägt unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmung der Welt und die damit verbundenen Machtverhältnisse. Doch was genau meint in diesem Zusammenhang queere Sprache? Neben den bereits erwähnten nicht binären Codes bedeutet sie auch ein aktives Auseinandersetzen mit meinem Gegenüber und dem, was ich über dieses aussagen möchte.

Es geht um den Respekt gegenüber der Selbstwahrnehmung einer anderen Person. In dieser Ungenauigkeit der Definition liegt womöglich auch die Chance, sich verändernde Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen sprachlich zu begleiten und zu benennen. Ein Hauptargument gegen das Gendern, also bei Begriffen mit Geschlecht eine möglichst neutrale Form zu wählen, ist die schlechte Lesbarkeit bei der Verwendung in Texten.

Dass dies eine Frage der Gewohnheit ist, glauben österreichische Feministinnen wie die Europapolitikerin Ulrike Lunacek, die mit der entwicklungspolitischen Initiative für Frauen Frauensolidarität seit Anfang der 80er-Jahre quer durch Gesellschaft und Politik in der ansonsten eher biederen Alpenrepublik das Binnen-I durchgesetzt hat.

Doch ist die Anwendung des Binnen-Is allein schon queere Sprache? Der Konsens geht heute weitgehend dahin, dass auch diskriminierende Wörter wie Fräulein oder das N-Wort nicht mehr verwendet werden sollten. In öffentlichen Korrespondenzen in Deutschland hat sich die Zweifachnennung durchgesetzt wie eben Bürgerinnen und Bürger. Auf einer Seite werden damit Leser männlich angesprochen, auf der nächsten Leserinnen. Und auch diese Handhabung ist am Ende nur binär, also auf männlich und weiblich gepolt.

Queere Zusammenhänge werden nicht abgebildet. Derzeit am populärsten ist der sogenannte Gender-Gap, der mittlerweile auch von. Diese Geschlechter-Lücke soll helfen, alle Geschlechter in der Sprache sichtbar zu machen. Der Gender-Stern ist darüber hinaus in Programmiersprachen häufig mit einer Funktion verknüpft und schränkt daher den Gebrauch online stark ein.

Lann Hornscheidt von der Berliner Humboldt-Universität bezeichnet sich selbst als Neutrois, also keinem Geschlecht zugeordnet, und schlägt als Alternative zu den aufgeführten Formen das Finden neuer Formen vor. Sehr geehrtx Professx Lann Hornscheidt. Damit würden Texte nicht unbedingt lesbarer, aber zumindest kürzer. Auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, doch nicht völlig abwegig, wenn man an das geschlechtsneutrale schwedische Beispiel denkt.

Das Ziel, so Hornscheidt, sollte sein, die Sprache zu vereinfachen und nicht nur kategorisch männlich und weiblich zu denken. Wie wichtig diese Sprachmacht ist, zeigen nicht zuletzt die Kommentarspalten auf Facebook, wann immer es um politisch korrekte Bezeichnungen unterschiedlicher Menschen unserer Community geht. Pornfilmfestival Berlin, , Moviemento, Spektrum Festivalparty, , Pornfilmfestival, das vom Oktober im Kino Moviemento und im Spektrum stattfinden wird.

The Bedroom spielt in einem einzigen Schlafzimmer, in dem in mehreren Tableaus die Geschichte der sexuellen Emanzipation von den 60ern bis heute erzählt wird. Und diese wollen wir mit dem Pornfilmfestival ja ausdrücklich feiern.

Passend dazu wartet das Festival gleich mit mehreren Schwerpunkten auf. Einer davon ist das Thema HIV: Eine eher ruhige Kugel wird dagegen in Desert Migration geschoben: Eine Gruppe älterer schwuler Männer, die schon seit vielen Jahren HIV-positiv sind, hat im südkalifornischen Palm Springs eine eigene sonnendurchflutete Community gegründet.

Ein weiterer Fokus liegt auf Racial Politics im Porno. Die Regisseurin wird mit ihrer Hauptdarstellerin Jiz Lee anwesend sein.

Auch Enactone bietet neben expliziten Sexszenen jede Menge Spannung: Zu den Schwerpunkten werden in einer neuen Spielstätte auch Lectures angeboten. Hier werden wir neben Vorträgen auch Filme und Performances zeigen. Beim Pornfilmfestival geht es nicht nur um die Vielfalt sexuellen Ausdrucks, sondern auch um experimentelle Inszenierungsformen.

Zudem treffen sich hier Festivalmacher aus der ganzen Welt: Über Beiträge sind in verschiedenen Programmen zu sehen, darunter zwei schwule, drei lesbische und ein queeres. Und auch in Erinnerungen darf man schwelgen: Preview bei MonGay, , Ein Teenager, der in einem kleinen Städtchen in Neufundland aufwächst und allmählich seine Homosexualität entdeckt, die exzentrische beste Freundin, die heimlich in ihn verknallt ist, ein Macho-Vater, der ihm die Sache nicht gerade leichter macht und dann der engelsgleiche Schwarm, der quasi aus dem Nichts auftaucht.

Alles schon mal gesehen, könnte man denken. Es ist vor allem die düstere, traumartige Bildsprache, die Stephen Dunns Spielfilmdebüt von ähnlichen Geschichten abhebt. Mit seinen geschiedenen Eltern kann er darüber nicht reden, und auch sein erwachendes homosexuelles Begehren behält er für sich.

Einzig seinem Haustier, einem sprechenden Hamster namens Buffy, kann er sich öffnen. Das klingt erst mal skurril, fügt sich jedoch nahtlos und nachvollziehbar ein in die Welt des fantasiebegabten Einzelgängers, der davon träumt, Make-up-Artist zu werden.

Und als wäre die Aussicht auf erste sexuelle Erfahrungen in einem homophoben Umfeld nicht schon irritierend genug, kehren für Oscar mit jeder Erektion nun auch noch die schrecklichen Bilder seiner Kindheit zurück. Dunn setzt diese Flashbacks in verstörenden Fantasy-Sequenzen um, die in ihren besten Momenten an den psychologischen Bodyhorror eines David Cronenberg erinnern. Da stört es auch nicht, dass der Regisseur manchmal ein bisschen dick aufträgt und seine Bilder symbolisch etwas überfrachtet scheinen.

Einen genderqueeren Hamster, der mit der Stimme von Isabella Rossellini spricht, sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Hustlaball donates every year several thousand euros to charitable purposes. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, , Filmpräsentation: Alles geschieht in wenigen Stunden: Jeder vergnügt sich zunächst auf seine Weise, der eine mitten im Geschehen, der andere vorerst beobachtend.

Sie finden zueinander, treiben es miteinander im Gewühl und sind doch ganz für sich, was auch im Bild sehr stimmig umgesetzt ist. Erst vereinigen sich ihre Leiber, dann ihre Seelen. Sie werden die restlichen Stunden dieser einzigartigen Nacht zusammen verbringen. Manche Szenen wirken so, als seien die beiden allein auf der Welt, im nächtlichen Paris. Es kommt zur Liebeserklärung, geradezu einer Hymne an einen Penis Ich finde, man kann sich in einen Schwanz verlieben" , und gleichzeitig wird die universelle Bedeutung der kürzlich stattgefundenen Vereinigung gepriesen.

Doch die war nicht safe, wie sich herausstellt. Die beiden gehen in ein Krankenhaus. Meisterhaft umgesetzt, wie sie die Ernüchterung einholt nach dem sexuellen Rausch und der nächtlichen Romantik. Eine Ärztin klärt sachlich über das eingegangene Risiko auf und darüber, was gegen eine mögliche Infektion unternommen werden kann.

Doch die nächste Wendung in der Handlung lässt nicht auf sich warten. Wieder im Freien erfahren die beiden Jungs immer mehr vom anderen, streben auseinander, kommen wieder zusammen, und es entsteht die Hoffnung, dass diese Liebe tatsächlich noch wachsen könnte. Man schaut den beiden Schauspielern gerne zu, zumal sie einer Reihe toller Nebenfiguren begegnen: Sehr europäisches Kino mit Charme.

Zu viele Tote sind zu beklagen Söhne, Väter, Ehemänner. Paula Beer nicht allein. Ein fremder junger Mann ist eigens aus Frankreich angereist, um Blumen an Frantzens Grab niederzulegen.

Doch was verband die beiden Männer? In fast jedem neuen Film versucht er sich an einem anderen Genre vom Musical 8 Frauen bis zur Sozialkomödie Das Schmuckstück oder er erkundet stilistisch ein anderes Jahrzehnt. Wer also waren Frantz und Adrien? Geliebte, Feinde oder Verbündete? Ozon zögert die Enthüllung dieses Geheimnisses so lange wie möglich heraus. Für den Zuschauer mit geschultem queerem Blick scheint schnell klar, wohin die Reise geht. So verzweifelt und erschüttert über einen anderen weinen, das kann nur ein wahrhaft liebender und leidender Mann.

Genauso kunstvoll spinnt er die überraschende Geschichte um Lügen und Selbstbetrug immer noch eine Drehung weiter. Wenn der Verwesungsprozess einsetzt, entstehen Fäulnisgase, die dem Körper entweichen. Was aber wohl niemand erwartet haben dürfte: Vollkommen verlassen und ohne Aussicht auf Rettung will er sich das Leben nehmen.

Doch da findet er eine an Land gespülte Leiche Daniel Radcliffe. Angetrieben von deren extremer Flatulenz reitet er in rasendem Tempo auf ihrem aufgeblähten Körper über das Meer einer fremden Küste entgegen.

Von dort aus macht er sich auf die Suche nach Hilfe, den vor sich hin furzenden Leichnam auf den Rücken geschnallt. Gleich einem staunenden Kind schaut man Hank fasziniert dabei zu, wie er eine innige Beziehung zu dem Toten aufbaut, wie die Leiche zumindest in seiner Vorstellung mit ihm zu sprechen beginnt, er mit ihr über Fragen des Lebens, über Liebe und soziale Entfremdung philosophiert oder ihren Körper gleich dem titelgebenden Schweizer Taschenmesser als Multi-Tool nutzt, um Tiere zu fangen oder darin Regenwasser zu speichern.

Eine intensive Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden, die immer romantischere Züge annimmt. Zumal es zwischen den glänzend aufgelegten Jungstars wirklich zu knistern scheint. Jenseits der Zivilisation entstehen Freiräume, in denen Hank sich ganz ohne Scham, behangen mit Blättern und Lumpen, als Frau verkleiden kann, um die Freundin des Toten zu mimen. Ein Auftritt in Drag, den er sich daheim nie getraut hätte. Der Film wird hier zur queeren Robinsonade, die dennoch die dunklen, tragischen Aspekte nicht ausblendet.

Die Möglichkeit, dass uns hier ein isolierter, geistig gestörter Mann entgegentritt, dessen einziger Bezugspunkt ein verrottender Leichnam ist, wird im Spiel der beiden stets aufrechterhalten. Das klingt ziemlich morbid, aber der inhaltlich wie visuell enorm reiche Film macht aus dieser verrückten Geschichte ein Plädoyer für die Freiheit und das Leben.

Wären wir jetzt in den 90ern, hätte diese Nachricht allgemeine Begeisterung ausgelöst, mittlerweile winken die meisten wohl eher mit einem breiten Gähnen im Gesicht ab: Der macht sowieso immer nur dasselbe. Und auch wenn der Starschauspieler diesmal nicht dabei ist, bleibt Burton mit Die Insel der besonderen Kinder auf gewohntem Terrain: Die werden auch dringend benötigt, denn finstere Kreaturen bedrohen sie. Es geht also wieder mal um eine Gruppe von Outcasts. Dennoch freue ich mich wie ein kleines Kind darauf, den Film endlich sehen zu können.

Das mag auch daran liegen, dass kein Regisseur, keine Regisseurin meinen eigenen Coming-of-Ageund Coming-out-Prozess so sehr begleitet hat wie er. Für mich als schwulen Teenager waren die unangepassten Freaks seiner Filme perfekte Identifikationsfiguren. Ein willkommenes Auffangbecken für das Gefühl, anders zu sein. Coming-out-Filme kannte ich damals so gut wie keine und deren meist spröde Machart hätte der Amok laufenden Fantasie eines pubertierenden Jugendlichen auch kaum Futter geboten.

Ganz im Gegensatz zu Burtons Edward mit den Scherenhänden , in dem ein künstlich geschaffener Junge in eine kitschig-biedere Vorstadtsiedlung gelangt. Statt Händen hat er Scheren, mit denen er kunstvolle Haarfrisuren und Heckenskulpturen gestaltet, was von den frustrierten Hausfrauen dieses Pseudoidylls gnadenlos ausgenutzt wird. Der seltsame Junge bringt ein bisschen Glanz in ihr fades Leben, doch als er sich weigert ihre sexuellen Fantasien zu erfüllen, wird er von ihnen zum Aussätzigen gemacht.

Die Antagonisten in Burtons Märchen sind die normalen Bürger, mit denen er so ironisch wie boshaft abrechnet. Aber er macht auch unmissverständlich klar, dass der Versuch, sich dauerhaft an die rigiden Regeln einer solchen Gesellschaft anzupassen, unweigerlich schiefgehen muss. Eine wichtige Lektion für einen von den sozialen Erwartungen überforderten Dreikäsehoch. Der Cross-Dresser und Regisseur Ed Wood stellt sich dann auch ganz selbstverständlich in Kleid und Angorapulli vor seine demotivierte Filmcrew, lächelnd, mit dem Spruch Packen wir es an.

Ihre Moral sympathisiert mit den Freaks, ohne sie zwangsläufig mit der Welt der Normalen aussöhnen zu wollen. Nicht nur sein Figurenarsenal, auch Burtons Stil zeigt klare Kante! Christopher Nolan hingegen entqueerte in seinen gefeierten Batman-Filmen wie The Dark Knight diese Welt, machte sie cool und pseudorealistisch.

Selbst wenn er jetzt an den steinigen Klippen des Mainstreamkinos zerschellen sollte, in dem er als einer der wenigen seine Obsessionen so lange so konsequent umsetzen konnte, ich bin der Letzte, der ihm das vorhalten würde. Burton hat einfach zu viel soziale Arbeit an mir geleistet. Dieses Wortspiel mit der ersten Zeile der kanadischen Nationalhymne wird kombiniert mit einem maskulin-martialischen Cover, das Gibb im militärgrünen Overall zeigt.

Zu hören gibt es, wie könnte es anders sein, Country-Music. Der Titel und das Cover sollen zum Nachdenken anregen und sicherlich auch etwas provozieren, aber die Musik selbst ist eigentlich eher zart und persönlich. Es geht hier also quasi um eine harte Schale für einen weichen Kern. Ich schrieb,age und,home On Native Land, während ich gleichzeitig an anderen Sachen arbeitete, erklärt Joel dazu.

Es brauchte also auch nicht mehr Zeit, die beiden Platten fertigzustellen, als es Ausdauer und Geduld erforderte. Das Ergebnis wird sicher nicht jedem ohne Abstriche gefallen, denn der Country- Einschlag ist mitunter recht prägnant und immer irgendwie Geschmackssache. Dieses Songmaterial ist sehr nah dran an meiner Heimat, resümiert Joel.

Und durch die Arbeit an dieser Platte habe ich gelernt, dass Heimat viel mit dem Herzen zu tun hat, dem eigenen Selbst, den Erinnerungen eben genauso viel wie mit dem geografischen Ort. Can t I be loved? Hoffnungen, zerstampft im Rhythmus elektronischer Maschinen.

Mir wurde dann klar, dass das ein ziemlich abgefuckter Gedanke ist. Wie kam ich darauf, dass mich niemand lieben könnte? Knapp zwei Jahre sind seitdem vergangen, die scheinbar überwundenen Fragen offenbar zurück und hartnäckig wie Kaugummi am Schuh. Gemeinsam mit dem jungen Underground-DJ und Produzenten Drippin, der bereits mit queeren Rappern wie Le1f und Cakes Da Killa zusammenarbeitete, kreierte Bech für Echo einen wuchtigen und brachialen Stil, meist geprägt von druckvollen Beats und dezenten melodiegebenden Elementen eine Folie, auf der sein entrücktes Chorknaben-Falsett umhergeistert wie ein zerbrechlicher Paradiesvogel: Diese Radikalität von Echo erinnert hin und wieder an den garstigen Popexorzismus von Björks Homogenic, wenn auch von einem vollkommen anderen musikalischen Standpunkt aus betrachtet.

Diese wirken allerdings inhaltlich punktgenau platziert und unterstreichen so den Eindruck, dass sich dieser Künstler mit Echo erneut seinen uralten Dämonen stellen muss. Ein wirklich gelungenes Album. Die Veröffentlichung des neuen Against- Me!

Zeitgenössischer US-Punkrock in Reinform. Das mag man oder eben nicht. Das Private ist also mal wieder das Politische. Rund um die Uhr, jeden Tag, wo ihr wollt! Dass eine Platte, die auf die prolligen EDM-Stampfer Femme Fatale und Britney Jean folgt, nicht viel leisten muss, um freudig aufgenommen zu werden, dürfte klar sein.

Personen mitgearbeitet haben, erstaunlich aufgeräumt. So klingen viele der 17 Stücke der Deluxe- Edition tatsächlich wie richtige Songs einer real existierenden Sängerin. Nun legt er mit dem epischen und hochkomplexen Blond nach. Zum Glück, denn die Neuinterpretation arbeitet virtuos die klaustrophobischen Elemente des mitunter etwas klebrigen Originals heraus. Es war Jane s Addiction. Das Konzept dieser Band war seltsam queer: Die Platte Ritual de lo Habitual von dringt tief in die Mystik des täglich in Kalifornien verschwendeten Alltagslebens ein, in der das Sublime die Realität explodieren lässt.

Dieses Album änderte meine Sicht der Dinge für immer. MTV weigerte sich, ihre Werke zu promoten, weil sie pornografisch und politisch unkorrekt waren. Klänge wurden zu Halluzinationen und Jane heulte ihre Sucht, ihre addiction, als freiwillige Sklaverei in einen Genderbender- Wirbelsturm.

Auf dem Höhepunkt ihrer Beziehung erreichten Navarro und Farrell den Point of no return, der durch nichts mehr aufzuhalten war. Dis Charge Live Entertainment: Kristelle Airlines Do Elektronischer Donnerstag: WG DonYa - Wildwasser e.

Gitti Reinhardt Sergio Wow Prof. Denn Porno kann Kunst sein. Sogar Geschichte kann sich darin spiegeln. Mehrere Bücher sind nun nahezu gleichzeitig erschienen oder neu aufgelegt worden, die das zusammen eindrücklich verdeutlichen.

Meist heterosexuelle Jungs und Kerle, die voll Freude ihren Bizeps präsentieren, nur bekleidet mit einem denkbar knappen Stringtanga. Spice up your sports activities and get in gear for the gym with the sexy new collection of leisure, sports and underwear by Mister B URBAN. Die Bilder sollten Lust wecken und befriedigen. Jeder Homo erkannte das sofort. Der von Taschen herausgegebene mächtige Doppelband Model Directory gibt einen faszinierenden und lustvollen Eindruck in diesen Bildkosmos von Mizer, der mit Physique Pictorial auch das erste schwule Magazin der USA herausbrachte.

Was Finland mit seinen Arbeiten für die schwule Emanzipationsbewegung bedeutete, ist ein eigenes Thema für sich. Umso schöner ist, dass Taschen endlich die prachtvolle Werkschau Tom of Finland XXL, welche von den 40er- bis zu den 80er-Jahren reicht, zu einem erschwinglichen Preis neu auflegt.

Er fügt jedoch dem Gebäude schwuler Ikonografie Anfang der 90er neue Symbole hinzu: Alle drei eint jedoch, dass sie auf ihre Art und in ihrer Bildsprache dem schwulen Auge und seinem Begehren künstlerisch Ausdruck verliehen haben.

Das macht Freude zu beobachten. Gereist bin ich viel auch mit und in Büchern. Jetzt liebe ich Nord- und Ostsee und ganz so weit muss die nächste Reise gar nicht sein. Aber mit dem Schiff. Für sie beginnt damit eine Reise in ein anderes Leben.

Doch wohin fährt dieses Schiff und was hat es geladen? Am Ende des Romans meutert die Besatzung und bricht die Kisten auf. Ja, das Holzschiff hat weder Ziel noch Ladung. Es sinkt und nur die beiden jungen Männer überleben. Aus dem einen wird ein Komponist, aus dem anderen ein Naturforscher. Sie verlassen die bürgerliche Welt des Kapitalismus. Inzwischen sehen wir uns auch hier am See, da ich seit Juli Stadtschreiber der kleinen Stadt in Brandenburg bin.

Das Leben, die Liebe als Fluss ohne Ufer. Es ist die vollkommene Nacktheit des Menschen vor den Möglichkeiten der Schöpfung. Die Natur kann plötzlich alles in ihm tun, alles in ihm denken. Gustav, von seinem Dämon Tutein verführt, will zu den Gletschern der Seele.

Er ist sein unzüchtiger Engel und will eine Freiheit, deren Zweck darin besteht, zwecklos zu sein. Doch wie vielen ist das Reisen verwehrt, das Reisen in die Freiheit. Der Schlaf der Vernunft gebiert neue Ungeheuer. Politischer Irrsinn nimmt wieder zu. Kurt Tucholsky, der Rheinsberg seinen frühen Liebesroman gewidmet hat, der verfolgte Schriftsteller, forderte Freiheit für andere Lebens- und Liebesformen.

Das Rheinsberger Tucholsky-Museum ist absolut eine Reise wert. Reisende sind Glücksucher, nicht immer freiwillig, manchmal blieb ihnen das Glück in der Heimat verwehrt. In Helsinki war ich oft und habe im Restaurant Kappeli am Hafen gesessen. Ein Ort zum Träumen. Klaus Mann war als Emigrant Stammgast hier. In Palermo streunen bei Nacht am Lungomare die Suchenden umher. Vielleicht finden sie ja zueinander und das schnelle Glück.

Auf meinem Schiff reisen besondere Passagiere. Und tatsächlich führen auch die Nachtträume uns Reisende über ferne Umwege zu unseren Wurzeln zurück. Nur wer sie kennt, kann bei sich ankommen und den fernen Himmel sehen.

Ode to a crash landing, u. Regisseur Olle Strandberg verarbeitet in Underart: Ode to a crash landing sein eigenes Schicksal: Bei einem Trainingsunfall brach er sich das Genick und war zeitweise gelähmt. Erzähl mir von deiner Bruchlandung. Ich arbeitete in einer Show mit einer Schleuderbrett-Nummer. Eine sehr klassische Disziplin, bei der ein Akrobat auf die eine Seite des Brettes springt und damit den anderen hochschleudert. Beim Aufwärmen machte ich einen dreifachen Rückwärtssalto. Es wurde aber nur ein zweieinhalbfacher Salto und ich brach mir das Genick am vierten und fünften Wirbel.

Ich war sofort vom Hals abwärts gelähmt. Es war eine sehr brutale und seltsame Erfahrung. Ich hatte das Gefühl zu schweben. Ich spürte meinen Kopf deutlich am Boden, aber der Körper schien in der Luft zu sein.

Es war, als hätten sich Körper und Geist voneinander getrennt. Ich hatte Glück im Unglück. Als einer der wenigen Menschen überhaupt konnte ich fast vollständig wiederhergestellt werden. Ich brauchte drei Monate, um laufen zu können. Und dann dauerte es ein paar Jahre bis ich ganz erholt war. Arbeitest du inzwischen wieder als Akrobat? Nein, gar nicht mehr. Ich habe es zunächst versucht. Aber es ist so, dass ich zwar eine Performance machen könnte, aber dann am nächsten Tag keine zweite mehr, weil es zu anstrengend wäre.

Dazu kommt, dass ich zwar viel von meinen Techniken zurückerarbeiten konnte, aber 20 Kilo leichter bin als vorher.

Ich habe Muskelmasse verloren, die offenbar nicht zurückkommen will. Zuerst war es natürlich frustrierend. Ich hatte viele Jahre damit zugebracht, meinen Körper sehr genau kennenzulernen, und all dieses Wissen war mit einem Schlag nicht mehr zu nutzen. Es gibt noch immer ein Missverständnis zwischen meinem Verstand und meinem Körper. Ich denke, dass ich bestimmte Dinge kann, mein Körper führt sie aber nicht aus. Das ist schon ärgerlich. Also muss es da auch etwas Gutes geben. Dann wirst du gezwungen, deine Perspektive zu verändern.

Das gab mir die Möglichkeit, noch einmal zu entscheiden, was ich machen möchte. Als ich dann die Fähigkeit verlor, Zirkus zu machen, konnte ich mich noch einmal neu dafür entscheiden gegen alle Widerstände. Genau das möchte ich feiern. Und auch die Möglichkeit, alles mit neuer Perspektive wieder zu erarbeiten.

Bevor der Unfall passierte, hast du je darüber nachgedacht, dass alles mit nur einem kleinen Fehler vorbei sein könnte? In der Show wird gesagt: Circus is all about the risk. Zirkus ist die Arbeit mit und gegen die Erdanziehungskraft.

Das ist immer mit einem Risiko verbunden, und es liegt an dir selbst, dieses einzuschätzen. Wenn du jonglierst, besteht es darin, eine Keule fallen zu lassen oder vielleicht noch, dass du sie ins Auge bekommst.

Was hat es damit auf sich? Das hat viel mit dem Gefühl zu tun, im Kopf, in deinen Gedanken gefangen zu sein.

Das ist alles sehr nah an dem Gefühl, das ich im Moment des Unfalls hatte. Was werden wir in der Show sehen? Es ist eine sehr multidisziplinäre Show. Wir haben Tanz, Livemusik und Akrobatik. Es ist kein konzeptionelles Stück und geht nicht immer in die Richtung, die man erwartet, sondern hat eine sehr funky Dramaturgie. Ich arbeite mit meinem Unfall als kreative Grundlage: Ich war überzeugt, mein Leben geht in eine bestimmte Richtung, und dann schien es woanders langzugehen und dann aber doch wieder zurück.

Das spiegelt sich in der Show. Es wird auch Zeit zur Reflexion geben: Die Künstlerinnen und Künstler versuchen die Grenzen auszuloten und dabei gut auf sich zu achten.

Es ist die Balance zwischen Risiko und Vorsicht. Er hat alles, was nötig ist: Sex, Glamour, Macht, Mysteriöses, Tragödie. Versaces Tod schockierte weltweit, der schwule Stardesigner wurde vor seiner Villa in Miami erschossen. In der Szenerie eines Voguing-Balls: Voguing, das wieder ein Comeback feiert, war stets mehr als nur ein Tanzstil mit Laufstegposen.

Entstanden in der queeren afroamerikanischen Community New Yorks in den 80ern, ist es ein Spiel mit Identitäten, Ausdrucksmittel, Be-wusst-machen des eigenen Potenzials: Die Protagonisten verwandeln sich etwa in Supermodels und können, vergleichbar mit der Rap-Szene, damit die bleierne Lähmung sozialer Unterprivilegierung überwinden.

Voguing wird in Gianni zur Metapher verschiedener Narrative: Auch Versaces Mörder Andrew Cunanan identifizierte sich mit der Mode- Glitzerwelt, aber nicht spielerisch, sondern offenbar fanatisch. Gianni - Autor und -Regisseur Martin Butler erklärt das: Ein Magazin zeigt einem einen wunderschönen jungen Menschen. Man wird nie so aussehen, aber man kann sich diesen Lifestyle erkaufen.

So funktioniert Mode, sie verführt mit Konsumanreizen. In diese kostspielige Falle ist Cunanan getappt: Er wollte wirklich diesen Lifestyle leben, sagt Butler, er endete als Escort und kam tatsächlich auf Hollywood-Premieren und nach Monte Carlo.

Er fing mit Drogen an und wollte Rache nehmen. Das Ende war der Mord an Versace. Allemal schönere Herbstbotinnen als die überflüssigerweise nach Berlin importierten Oktoberfeste. Wer braucht denn schon ein Bierzelt?

Da geh ich doch lieber wie früher im guten alten Westberlin ins Theater. Derzeit ist sie aber auch wieder in Berlin zu sehen: Mal als Gastspiel, mal als Hausinszenierung. Milster gibt derzeit dort in Doris Day. Und Helmut Baumann ist ab dem ebenfalls im Schlosspark Theater zu sehen. Eine weitere Premiere dort allerdings erst Ende November könnte auch für alte Westberliner Theaterhäsinnen und -hasen interessant sein.

Auch in diesem Stück ist klar: Maude lässt sich vom Alter nicht so schnell unterkriegen. In Friedenau gibt es seit immerhin das Kleine Theater am Südwestkorso, das zu Recht als Kammertheater bezeichnet werden darf.

Die intime Atmosphäre des schnuckeligen Theaterraums ist ein angemessener Rahmen für das Stück um den schönen Dorian, der das Alter mithilfe dunkler Mächte austricksen will.

Dinge verschwinden scheinbar, Gegenstände sind versteckt und er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung Und worum geht es in der Komödie am Kurfürstendamm bei In alter Frische?

Um ältere Menschen, die sich, so oder so behütet und untergebracht, bei Laune halten. Nun entwerfen sie erfolgreich Outfits mit schrillen Mustern wie zum Beispiel Weihnachtsmotiven oder dem Superman-Symbol. Momentan schreibt sie Songs für ihr zweites Studioalbum, das bald erscheinen wird Wer ist deine persönliche Stilikone?

Victoria Beckham finde ich sehr toll. Und die Amerikanerin Iris Apfel. Du bist viel auf Reisen. Welches Beautyprodukt darf nie in deinem Koffer fehlen? Nicht etwa, weil ich mich rasieren muss, sondern weil es der beste Make-up-Primer ist, den man finden kann. Sind deine Perücken aus Echthaar oder aus Kunsthaar?

Sie waren schon immer aus Echthaar. Allerdings hab ich mir früher selbst total viele Haarteile reingemacht, das sah dann etwas komisch aus. Jetzt finde ich aber langsam den für mich passenden Style. Beautytipp Halloween steht vor der Tür und dramatisch geschminkte Lippen stehen wieder hoch im Kurs.

Im Gegensatz zu anderen schwarzen Lippenstiften überdeckt er den Mund nicht mit Farbe. Aufgetragen sorgt er vielmehr für einen rauchigen Schleier mit leichtem Goldschimmer. Wenn er über andere Töne aufgetragen wird, wirken diese eine Nuance dunkler. Hungry eyes Imagine food porn, but instead of meals, it s naked bodies. Thirty years ago, you had to brave going alone into a sex shop, risk a red face at the local video store or hope to inherit erotica from a friend.

Nowadays, porn can be delivered directly into your home without even the discrete, brown-paper envelope of old. In Berlin, though the home of hedonism porn has long since come back out of hiding. It s that time of year again: Now in its eleventh year of curating stories and thoughts around porn for the public eye, the PFF has become a beloved staple of our cinematic calendar. Always spanning local to international, featurelengths to shorts, DIY to professional, each successive program has expanded into fresh territory.

Last year, for instance, more than half of the films presented were made by women a situation still rare outside of dedicated feminist festivals. Meanwhile, the festival s guest of honor is U. Sky Deep Reclaim the Beats festival founder brings the world premiere of Enactone, which she both directed and stars in. The queer tale tells the story of a vampire reborn after a lynching, now feeding on post-orgasmic blood.

These latter two films form the centerpiece of the festival s second focus this year: Berlinbased director Jasco Viefhues has invited both directors, along with performers Valentine and Bishop Black, to a panel discussion.

Viefhues is using the panel as an opportunity to address prevalent divisions between black and white in mainstream pornography, dissecting exotified and stereotypical representations of People of Color, and discussing how these can and must be subverted.

If vampires aren t enough to usher in Halloween, closing film The Love Witch by Anna Biller looks set to be as charming as it is hilarious and gruesome. And every night you can try some sex magik of your own at the official festival lounge, Ficken It s not far from the dark cinema to the darkroom bar, and as for the journey between the two, as any porn connoisseur can confirm, it does a lot of good to get things out in the open.

Gay men love new faces. I had months of wild parties with Berliners who because of common perceptions of refugees as poor, weak and, sometimes, uneducated didn t grasp the fact that I was an asylum seeker. We live in a world of privileges. I had my bank account in Turkey where I had lived before which helped me preserve the vacationer image, not dependent on benefits.

I also had friends here who introduced me to the city. Berlin was hard to adapt to, considering the most prevalent problems it has: It took me longer to establish myself here compared to other places I had moved to before. Moreover, all my privileges seemed to evaporate and all my struggles seemed to magnify with the arrival of my refugee status. But then having dealt with all those stereotypes surrounding this, I was a perfect fit at the Schwulenberatung s Queer Refugees Project, which launched in July There, young LGBTI newcomers arrive with hopes and expectations that are not realistic.

They have an idealistic vision of Germany and think that being in Berlin will solve all their problems, whereas the city can only provide some laws to protect their rights to be who they are, but it doesn t guarantee a life free from discrimination or other problems.

Still, they get overwhelmed, just as I did, by the amazing willingness of Berliners to help and welcome them. Before long, though, things started to change drastically.

Refugees were no longer welcome they became a crisis and a threat. The media played a role in feeding into people s normal concerns about change and turning them into fears of the unknown. Faces on the train became grimmer, and conversations revolved around how refugees come here to take Germans money. A gay bartender at a gay bar tells some of our clients that they are not welcome because they are Arabs, Muslims and terrorists.

I hear those things more often nowadays, whether at the office or in the streets. Falling in love with a city can take a long time with such struggles. Many refugees are faced with the fact that they cannot freely choose where to resettle. I didn t chose Berlin, but Berlin chose me. It offered me protection from persecution for being an outspoken gay writer, which is the one thing I have always needed.

Our clients will need a long time to realize what Berlin can offer, and when they do, they will call it home. Just like I do. Some Berliners already know his work as Lavender Wolf, colorful cut-out superheroes designed for the Berries party and for Black Lives Matter events in the city.

In this new project, photos of Lopaz show him wearing different T-shirts he printed himself, each bearing a different phrase, like You re with us? I thought you were a dealer! Each picture is accompanied by his reflections on power and oppression. The images depict Lopaz with a blank expression and a different shirt quoting real comments, whether verbal attacks or microaggressions.

There are parallels between wearing apparel that is branded and racial oppression being projected onto the body. Another shirt reads, Even though you re black, you re really beautiful. He was stunned when the original incident took place in a bar. I mentioned it to another friend, a person of color, who thought it was just meant as a joke.

But everything has context, he explains. There are images and literature spanning centuries that describe 'black features' as undesirable and monstrous. This is why the 'joke' works. Lopaz developed these 20 images for people who have had similar experiences and for people who want to understand how language can dehumanize others, he says.

It's important that POC involve themselves in narratives about race. I m adding to a large community of people writing from their own lived experiences. Ich bin jetzt viel glücklicher, sagte Lord Ivar 53 der Mail on Sunday. Obwohl ich mich immer noch nicht zu Prozent damit wohlfühle, schwul zu sein.

Melissa Etheridge steigt ins Marihuana-Business ein. Mit ihrer Firma Etheridge Farms will sie in Kalifornien wo das seit legal ist medizinische Cannabisprodukte verkaufen.

Alle, die Cannabis rauchen, verwenden es medizinisch, sagte sie dem US-Magazin Billboard, ob sie es selbst so empfinden oder nicht. Die Musikerin ihr neues Album erscheint im Oktober kifft selbst täglich, seit sie an Brustkrebs erkrankte. Auch Porno-Webseiten können pietätvoll sein: Nach dem Tod von Alexis Arquette im September kaufte die Webseite xhamster ein Sextape der Schauspielerin, das ein Exlover auf den Markt geworfen hatte und zerstörte es.

Wir konnten nicht mit ansehen, wie jemand das Andenken an sie beschmutzt. Arquette, die aus einer von Hollywoods berühmtesten Schauspielerfamilien stammte und ihre Transition öffentlich machte, wurde 47 Jahre alt. Wieso Schwarzer die Aufmerksamkeit auf ein Buch lenkt, von dem offenbar nur Exemplare gedruckt wurden, ist nicht bekannt. Niemand wurde erniedrigt oder verunglimpft, verteidigte Weaver den Film, und Rodriguez fühlt sich fälschlicherweise sowieso auf der sicheren Seite: Ich würde nie einen Film machen, mit dem ich jemanden in der LGBT-Community beleidige, weil ich ja selbst dazugehöre, sagte sie.

Ich höre euch, reagierte Ruffalo auf Twitter. Es schmerzt mich, euch leiden zu sehen. Ich bin froh, dass wir darüber reden. Eine Umbesetzung sei aber nicht möglich: Der Film ist bereits abgedreht. Das lesbische Standesamt berichtet: Anne Will und Miriam Meckel haben sich im August verpartnert. Mitschuld an der Trennung tragen ihre Probleme mit Alkohol und Tabletten, die die Weltmeisterin von in ihren neuen Memoiren Forward enthüllt.

Es wird natürlich ein Transenlokal bleiben, sagte Steeger der Frankfurter Neue resse, die Pläne seien aber noch im Frühstadium. Es sind Manu und ihre schwulen Freunde. Sie sind immer füreinander da, begründete sie ihren Umzug von München an den Main und stellte vorsichtshalber klar: Wir sind aber kein Paar, ich bin nicht lesbisch.

Die Besetzung ist grandios und wartet mit hohem Homo-Faktor auf. Mit dabei sind nicht nur die Geschwister Pfister Foto , sondern auch u. Premiere ist am , bereits am DE verlosen wir Karten dafür. Mehr zum Stück erfahrt ihr in unserer Novemberausgabe. Bernd Mottl directs Frau Luna the Berliner operette par excellence. The talented cast has a high homo factor as well: The premiere is on Oct. In den letzten Jahren hat sie unzählige Songs veröffentlicht und präsentiert heute ihr musikalisches Best-of.

Auch in Deutschland wird unter diesem Slogan politisch gearbeitet, u. Unterstützt werden damit diverse Schwarze Initiativen. This edition of Krank is the official closing party for Alternative Fashion Week. Promoter and eternal club kid Larry Tee has invited Amanda Lepore pictured as special guest.

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Leisure group for single lesbians Guided tour Kultur Costumes by Jean Paul Gaultier Du musst nach Berlin! Stand up comedy show Trash drag show Modern circus arts A concert night filled with Turkish rock music Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk Format. Comedy talk show Bars Partygoers provide tonight s music Bingo night, open air Arty queer bar in Neukölln Schöneberg s ultimate gay bar Popular 80s-style gay cruising bar Electro night in the popular bar The Hobby turns into an outrageous gay pop disco Meeting place for hairy men Berlin s cult club for gays and lesbians Party for bears and blokes Open Stage mit Licky Puppy.

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Die Performance sucht Antworten auf essenzielle Fragen: Was ist echte Selbstbestimmung, was nur neoliberale Propaganda?

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